Neues Warnsystem:

Der tote Winkel soll endlich sichtbar werden

Er wurde schon für viele Fußgänger und Radfahrer zum Verhängnis: Der tote Winkel! Auch beim Kreisverkehr in Asten, im Kreuzungsbereich der Bundes- und Landesstraße. Ein neues System soll dort nun den toten Winkel sichtbar machen.

„Blind Spot Warning System“ heißt die neue Anlage beim Kreisverkehr in Asten, die Unfälle im toten Winkel vermeiden soll. Ein Sensorsystem erkennt Fußgänger und Radfahrer, die sich im toten Winkel dem Gefahrenbereich nähern. Weil in diesem Kreisverkehr – im Kreuzungsbereich der B…1 mit der Landesstraße L568 – Fahrzeuge Vorrang haben, werden durch die Pilotanlage Fußgänger und Radfahrer gewarnt, sobald sie sich dem Gefahrenbereich nähern.

Gefahren minimieren“
„Mit der Umsetzung der Pilotanlage wollen wir die Gefahren, welche durch den toten Winkel bestehen, minimieren“, so Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner. Das System warnt die Verkehrsteilnehmer nur bei einer reellen Gefahr, da Dauerblinklichter schnell zur Gewohnheit werden.

Schwere Unfälle in der Vergangenheit
Keine Überlebenschance im Astener Kreisverkehr hatte am 10. Oktober 2016 eine E-Bikerin (55). Ein polnischer Lkw-Fahrer hatte die Einheimische übersehen. Am 14. März 2018 übersah ein Lkw-Lenker einen ortsansässigen Radler (73) und überrollte einen seiner Füße. „Der Kreisverkehr wurde ausgewählt, weil es hier immer wieder zu gefährlichen Situationen und zu Unfällen mit Schwerfahrzeugen gekommen ist“, so Landesrat Steinkellner.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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