10.11.2019 12:30 |

Fussball

Die Liefering-Talfahrt geht ungebremst weiter

Ein einziger Punkt aus den letzten fünf Spielen! Das ist die ernüchternde Bilanz des FC Liefering in jüngster Vergangenheit. Die logische Folge: Absturz in der Tabelle auf Rang 15. Nur Kapfenberg liegt noch hinter dem Team von Bo Svensson.

Die 1:3-Heimpleite gegen Vorwärts Steyr ist der vorläufige Tiefpunkt einer einzigartigen Talfahrt. Stand der FC Liefering in der Vorsaison nach drei Runden noch an der Spitze der 2. Liga, ging es seither steil bergab. Überwinterten die Jungbullen 2018/19 noch auf Rang neun, wurde die Spielzeit auf Platz zwölf abgeschlossen.

Die Folge: Im Winter musste Coach Gerhard Struber den Cheftrainer-Sessel räumen, vor der aktuellen Spielzeit endete die Amtszeit von seinem Nachfolger Janusz Gora - der war mit den Jungbullen bis Saisonende noch auf Rang zwölf abgerutscht.

Mit der Verpflichtung von Bo Svensson - für kolportierte 1,5 Millionen Euro - sollten die lahmenden Jungbullen wieder flottgemacht werden. Der Plan ging nicht auf, der Schuss bislang sogar nach hinten los. Das 1:3 gegen Steyr war die sechste Pleite, die vierte im eigenen Stadion. Als Tabellen-15. steht Liefering in Liga zwei so schlecht da wie niemals zuvor in der Klubgeschichte.

„Das ist weit weg von den Ansprüchen des Vereins“, weiß Svensson. „Dafür trage ich die übergeordnete Verantwortung.“ Macht er sich schon Sorgen um seinen Job? „Wenn ich nein sagen würde, wäre es komisch“, erklärt der Däne. „Sage ich ja, sieht es auch nicht gut aus.“ Fakt ist: Gegen Vorwärts bot sein Team eine deutlich bessere Leistung als beim 0:4 gegen die Juniors OÖ zuletzt.

„Aber das Resultat ist Schei...“, bringt es der 40-Jährige auf den Punkt. Fakt ist auch: Siege müssen her! Gute Leistungen allein reichen nicht, um aus der Abstiegszone heraus und um eine Trainerdiskussion herum zu kommen.

Peter Weihs
Peter Weihs
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