Kultur in Linz:

Mehr Förderungen für die freie Linzer Kulturszene

Weihnachten wird in Sachen Kulturförderung der Stadt Linz vorverlegt: „Die Zuschüsse für die freie Szene werden um 13 Prozent erhöht“, gab Bürgermeister Klaus Luger nämlich schon gestern preis. Dieses „Geschenk“ wird nicht nach dem Gießkannenprinzip vergeben, man will Initiativen mit hoher Qualität stärken.

Linz ist seit fünf Jahren UNESCO City of Media Arts. Besonders die freie Szene hat zum Imagewandel von der Industrie- zur Kulturhauptstadt vieles beigetragen. Nun wird sie - dem Linzer Sparkurs zum Trotz - seit langem wieder einmal gestärkt, das Budget für die freie Szene wird aufgestockt. Ab 2020 werden 2,12 Millionen Euro (plus 13 Prozent) an freie Initiativen vergeben, davon profitieren u.a. Festivals wie Crossing Europe, die Bühnen Phönix und Tribüne, aber auch Stadtteilkultur, Galerien ...

Medienkunst in der Medienstadt
Sonderförderprogramme vor allem im Kontext Medienkunst werden aufgefettet. Besonders das neu eingeführte Sonderförderprogramm Linz_sounds und das Festival FMR, das im Kontext Media Arts und öffentlicher Raum anzusiedeln ist, sollen besser finanziell ausgestattet werden. „Wir fördern nicht mehr nach Gießkannenprinzip, sondern unterstützen hohe Qualität“, betont Kulturdirektor Julius Stieber.

Großteil positiv bearbeitet
Von rund 430 Förderanträgen, die jährlich in Linz gestellt werden, wickelt man rund 350 positiv ab. Das erhöhte Budget soll es auch 2021 geben. Übrigens: Die Initiative „Raumschiff“, die als Zwischenlösung in einer Liegenschaft am Pfarrplatz einziehen durfte, muss mit Jahresende ausziehen. Die Immobilie, die der Stadt Linz gehört, wird an einen privaten Investor verkauft. „Wir setzen uns aber dafür ein, für Raumschiff eine Lösung zu finden“, betont Luger. Die Plattform, die immer wieder junge Kunstschaffende präsentiert, könnte als Pop-Up-Store, der an unterschiedlichen Orten in der Stadt temporär Platz bekommt, weitergeführt werden. 

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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