23.10.2019 21:09 |

Angebot ausgeweitet

ÖBB starten viele neue Züge, Tarife steigen

Mit dem neuen Fahrplan wird es bei der Bahn auch viel Neues geben: Die Tarife werden im Schnitt um 1,9 Prozent erhöht, die Preise für die Sparschiene um 9, 14 und 19 Euro bleiben gleich, das gilt auch für Verbundtickets und für die Vorteilscard. ÖBB-General Andreas Matthä: „Wir weiten unser Zugangebot stark aus, die neuen Tarife wird nur die Hälfte der Kunden spüren.“

Einen Hit für die Jugend hat sich die ÖBB ausgedacht: Zum 18. Geburtstag erhält jeder eine Vorteilscard für ein Jahr gratis. Matthä: „Vorteilscard statt Führerschein lautet die Devise, wir wollen die Jugend für unser Angebot begeistern.“ Vor allem in Ostösterreich wird es viele neue Züge geben. Die ÖBB, so Matthä, „greift ordentlich in die Tasche“. Im Klartext: Es werden Fahrzeuge im Gesamtwert von 2,8 Milliarden Euro geordert.

Vorjahresrekord mit 261 Millionen Fahrgästen wird wohl wieder übertroffen
Die Nachfrage ist entsprechend: Der Fahrgastrekord aus dem Vorjahr - er lag bei 261 Millionen - wird heuer mit Sicherheit übertroffen. Auf manchen Strecken, etwa Wien-Passau, gab es ein Plus von 25 Prozent. Gut entwickelt sich weiters das Angebot der Nachtzüge, wo sich die ÖBB auch international ein gutes Image erkämpft haben.

Neue Nachtverbindung Wien-Brüssel
Anfang 2020 soll es eine neue Nachtverbindung von Wien nach Brüssel und Ende 2020 von Wien bis nach Amsterdam geben. Im Personenverkehr gilt die ÖBB, so Matthä, als die pünktlichste Bahn Europas, auch was die Kundenzufriedenheit betrifft, liegt die ÖBB gleichauf mit der Schweiz an der Spitze. Matthä: „Die Österreicher sind die fleißigsten Bahnfahrer in der EU. “

Mit jährlich 3,5 Millionen Tonnen CO2-Ersparnis fühlt sich die Bundesbahn als „größtes Klimaschutzunternehmen Österreichs“. Bis 2030 soll das gesamte Verkehrsangebot der ÖBB klimaneutral sein.

500 Lokführer in Ausbildung
Personal wird derzeit auf- statt abgebaut, so befinden sich 500 Lokführer in Ausbildung, auch 600 Lehrlinge wurden neu aufgenommen. Dank der ÖBB hat sich in Österreich auch die Bahnindustrie mit vielen prominenten Firmen höchst positiv entwickelt. Matthä: „Das ist eine Win-win-Situation, 85 Prozent unserer Aufträge gehen in die heimische Wertschöpfung.“

Kronen Zeitung

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