Dämmerungseinbrüche

Den Langfingern ganz einfach ein Ei legen

Salzburg
23.10.2019 09:00
Porträt von Sandra Aigner
Von Sandra Aigner
Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Ein gefundenes Fressen für Kriminelle, die mit Einbruch der Dunkelheit in fremde Häuser eindringen. Teilweise stellen bei der Suche nach Beute alle Räume auf den Kopf. Die „Krone“ verrät, wie wir es den Einbrechern mit einfachen Mitteln schwer machen können.

85 Prozent der Einbrüche geschehen durch Aufhebeln. In nur zehn Prozent der Fällen wird das Glas eingeschlagen. In 30 Sekunden kann ein Kunststofffenster, ein unversperrter Türknauf sogar in nur wenigen Sekunden aufgebrochen werden. Es sind Zahlen, die vor allem in der Dämmerungszeit zu Denken geben. Denn von Oktober bis Februar wird am häufigsten eingebrochen.

„Ich habe Angst, dass ich von Einbrechern überrascht werden“, gesteht Josef Moser aus Neumarkt, der sich deshalb bei einem Präventionsbeamten – 60 gibt es in Salzburg – Ratschläge einholte, um sein Haus bestmöglich zu schützen. „Sicherheitsfensters sind nie verkehrt, müssen aber vor dem Einbau gesondert verlangt werden“, betont Chefinspektor Robert Meikl. Und gibt weitere Tipps: „Für ausreichend Beleuchtung sorgen, zweimal zusperren, Zeitschaltuhren, Fernsehsimulatoren und ein Kastenfangschloss anbringen sowie eine gute Nachbarschaft pflegen.“

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