16.10.2019 07:07 |

Gäste aus Asien

Ein Yin und Yang für Salzburgs Tourismus

In Scharen strömen Touristen aus Asien nach Salzburg. Pausenlos das Handy in der Hand streifen sie durch die Mozartstadt. Und geben dabei mehr Geld aus als in den Jahren zuvor.

Für uns Salzburger ist Südostasien ein enorm wichtiger Quellmarkt“, betont Gerhard Leskovar, internationaler Marketmanager. Er beruft sich dabei auf die Tatsache, dass in den vergangenen zehn Jahren die Ausgaben für Reisen bei weitem stärker gewachsen sind als das Bruttoinlandprodukt-Wachstum.

Entscheidend bei der Wahl eines Reiseziels sind dabei ein reiches kulturelles Erbe und gelebte Traditionen. „Hier kann Salzburg viel anbieten und stark punkten“, ist Leskovar überzeugt. Er weilt aktuell in Singapur, um auf der größten Tourismusmesse Asiens Werbung für Salzburg zu machen (siehe rechts unten).

Umgekehrt gesehen, macht sich China besonders wichtig. Für Salzburg ist das Reich der Mitte ein bedeutender Exportmarkt für seine Waren. Alleine im Jahr 2017 verkauften hiesige Unternehmen Güter im Wert von 230 Millionen Euro an China.

Auch im Bund klingelt die Kasse. China ist zum zehntwichtigsten Exportmarkt für Österreich gewachsen: Im Vorjahr wurden Waren im Wert von vier Milliarden Euro nach China exportiert.

Japan ist ebenfalls ganz vorne mit dabei

Japan rangiert auf Platz 19 der wichtigsten Exportmärkte für Österreich. Im Jahr 2018 kauften die Japaner Waren für 1,5 Milliarden Euro. Salzburger Firmen ließen sich Güter im Wert von insgesamt 66 Millionen abnehmen.

60 österreichische Firmen in Südkorea

Doch auch Südkorea ist in Sachen Warenexportmarkt für Österreich nicht zu unterschätzen. Die Südkoreaner folgen den Japanern dicht auf den Fersen und besetzen Rang 21 der wichtigsten Exportmärkte für Österreich. Wie auch in den beiden anderen Fällen profitieren die Salzburger Unternehmer vom Handel: 2017 exportierten sie Güter im Wert von 40 Millionen .

„Rund 60 österreichische Unternehmen haben ihre Büros in Südkorea. Die Investitionen aus dem Land belaufen sich auf rund 239 Millionen Euro“, weiß Thomas Albrecht, Leiter der Außenwirtschaft in der Salzburger Wirtschaftskammer.

Sandra Aigner
Sandra Aigner
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