14.10.2019 12:46 |

Koglers neue Grüne

Von 0 auf 26: Parlaments-Greenhorns vorgestellt

Der neue grüne Nationalratsklub ist am Montag erstmals nach der Wahl zu einem Arbeitstreffen zusammengekommen. Er ist um zwei Köpfe größer, aber auch weiblicher denn je: 15 der 26 Mandatare sind Frauen, ein Höchstwert, wie Bundessprecher Werner Kogler zu Beginn der Sitzung zufrieden verkündete. Mehr als ein Viertel der Abgeordneten hat zudem einen Migrationshintergrund.

Logistisch sind die Wochen nach dem Wahlerfolg für die Grünen, die am Sonntag auch bei der Landtagswahl in Vorarlberg hervorragend abschnitten, alles andere als einfach. Das sah man auch am Montagvormittag: Insgesamt 26 neue Abgeordnete stellten sich vor - und brauchen nun freilich auch Personal in jener Partei, die in den vergangenen zwei Jahren ihren Betrieb de facto komplett heruntergefahren hat. Dazu kommt, dass Parteichef Kogler noch am Verhandlungsteam für den Koalitionspoker mit der ÖVP bastelt.

Insgesamt 58 Prozent der Grünen im Parlament sind Frauen. Sogar mehr als ein Viertel der Klubmitglieder hat Wurzeln im Ausland.

Parlamentarische Greenhorn-Truppe
Brisant: Es handelt sich hier um eine absolute parlamentarische Greenhorn-Truppe. Bis auf Kogler, Sigrid Maurer und Alma Zadic war keiner der Grün-Abgeordneten je im Nationalrat. Michel Reimon hat zumindest Erfahrung im EU-Parlament, David Stögmüller und Ewa Ernst-Dziedzic saßen zuletzt im Bundesrat.

Kronen Zeitung

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