13.10.2019 14:00 |

Wiedereröffnung

Kein Schäferstündchen im Goldenen Hirschen

Dafür aber eine Polsterschlacht bei der Besichtigungstour durchs Luxushotel. Spaß ist eben selbst im Traditionshaus erlaubt.

30 Millionen Euro hat Hans-Peter Wild in die Sanierung seines Goldenen Hirschen gesteckt. Bei der Wiedereröffnung Freitagabend ließ sich der Schweizer Unternehmer und Capri Sonne-Eigentümer aber nicht blicken. „Er hat seine Luxusherberge bereits zu den Festspielen ausführlich inspiziert“, versicherte Hoteldirektor Wolfgang Putz.Die Salzburger folgten der Einladung gerne. Klar, so konnte man in jeden Winkel des 600 Jahre alten Traditionshauses blicken. Zimmer, Küche und Kabinett frisch renoviert und aufpoliert, da staunten die Promis nicht schlecht.

„Der Hirsch bleibt das Aushängeschild von Salzburg“, schwärmte Hotel Fuschl-Direktor Engelbert Lainer. Da konnten ihn sein „Superweib“ Hera Lind oder die Sportlerinnen Alexandra Meisnnitzer und Magdalena Brzeska nur beipflichten.

Mit Lobeshymnen hielt sich Barabara Unterkofler nicht auf. Sie ist eine Frau der Tat und schnappte ihren Mann Peter gleich zum Probeliegen.

Von einem gemütlichen Schäferstündchen war aber keine Rede. Es flogen zwar nicht die Fetzen, dafür aber die Polster. „Ein bisschen Spaß muss selbst in einem Fünf-Sterne-Haus sein.“ Der kam im Hirschen aber ohnehin nie zu kurz. An ausgelassene Stunden an der Bar erinnerte sich nicht nur Rudi Quehenberger. Bevor ihn die Besichtigungstour allerdings dorthin führte, legte er noch Hand an und versuchte sich an der Keramikmalerei. „Das ist das erste Mal, dass du einen Pinsel in der Hand hast“, tönte seine Katharina frech. Zum Arbeiten war aber sowie keiner geladen. Vielmehr galt es sich an traditionellen Schmankerln zu laben.

Tina Laske
Tina Laske
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