13.10.2019 15:30 |

Standort-Suche

Teurer Grund lässt Messestand-Bauer grübeln

Rare Gewerbegrundstücke beschäftigen längst nicht nur die Landespolitik: Der Messe-Standbauer STANDout sucht seit über einem Jahr einen neuen Standort - bisher ohne Erfolg. „Wenn es gar nicht anders geht, müssen wir abwandern“, so Benedikt Binder-Krieglstein von Reed Exhibitions.

„Wir suchen fieberhaft in Stadt und Land nach einem 30.000 Quadratmeter großen Grundstück“, sagt Christian Steiner. Der Chef des Salzburger Messestand-Bauers STANDout ist alarmiert: Seit mehr als einem Jahr bemüht er sich um einen neuen Standort für die Firma. Bisher ohne Erfolg.

Das knappe Angebot mache die Suche schwierig: „Wir haben beispielsweise in Puch-Urstein eine Fläche angeboten bekommen. Aber 350 Euro pro Quadratmeter sind nicht refinanzierbar“, so Steiner. Geeignete leerstehende Hallen gäbe es derzeit nicht: Beispielsweise sei die Adaptierung der Oberndorfer Druckerei zu teuer – obwohl ein zweistelliger Millionen-Betrag für das Projekt locker gemacht wird.

Die Lagerflächen werden zusammengelegt
Die Zeit drängt – nicht nur die 6000 Quadratmeter große Werkstätte in der Bergerbräuhofstraße platzt aus allen Nähten. „Wir möchten die Produktion und unsere zehn Lager – die österreichweit verstreut sind – hier zentral bündeln“, sagt Steiner. Derzeit beliefern die 130 Salzburger Mitarbeiter rund 500 Messen jährlich.

Bis Mitte 2020 soll ein Grundstück gefunden werden: „Salzburg ist in unserer DNA, wir wollen bleiben. Wenn es gar nicht anders geht, müssen wir abwandern“, so Benedikt Binder-Krieglstein von der Konzernmutter Reed Exhibitions.

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