„Viel zu viel zu tun“

Jeder Dritte macht keine Mittagspause

Mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer macht zu Mittag entweder gar keine Pause oder „verputzt“ nur schnell einen Snack vorm Bildschirm. Sieben Prozent gaben bei einer aktuellen Umfrage von karriere.at in Linz an, dass sie „viel zu viel zu tun“ hätten. 63 Prozent wollen in der Mittagspause abschalten.

„Es ist noch Bewusstseinsbildung für den Wert der Mittagspause notwendig. Denn unbestritten ist: Von ausgeruhten und ausgeglichenen und damit fitten Mitarbeitern profitiert jede Firma“, erklärt Thomas Olbrich von karriere.at. Insgesamt 693 Beschäftigte wurden nach ihrem Mittagessensverhalten gefragt. 63 Prozent suchen in ihrer Mittagspause eine bewusste Auszeit für Körper und Geist.

Mit schnellem Essen zufrieden
Für die restlichen Befragten ist eine ausgewogene Mittagspause eher nebensächlich. Sieben Prozent gaben sogar an, keine Zeit dafür zu haben, sie hätten einfach „viel zu viel zu tun“. Fast jeder Dritte gibt sich mit einem schnellen Essen zwischendurch zufrieden oder verdrückt einen Fertig-Snack vor dem Computer.

Sandwiches auch nach einer Woche „frisch“
Genau solche Fertig-Sandwiches haben sich die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer OÖ genauer angeschaut. Dabei wurde untersucht, ob die Brötchen auch am Ende ihrer Mindesthaltbarkeit noch „frisch“ schmecken. Oft halten solche fertigen Sandwiches eine Woche lang: mikrobiologisch gesehen gar kein Problem, so das Ergebnis der Konsumentenschützer. Drei Produkte wurden in punkto Geruch und Geschmack als einwandfrei gewertet, weitere drei wurden trotz kleinerer Kritikpunkte als genießbar bewertet. Ein abgepacktes Brötchen eines Diskonters wurde als wertgemindert eingestuft.

Philipp Zimmermann, Kronen Zeitung

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