07.10.2019 11:13 |

Chef trauert

Tote Nadine H.: An ihrem Platz brennt eine Kerze

Schockstarre am ehemaligen Arbeitsplatz der am Sonntag in Kitzbühel getöteten Nadine H.: Die Firma beschäftigt rund 80 Mitarbeiter, die 19-Jährige war bei der Baustellenausgabe einer Baufirma tätig. Der Chef hat ihre Entwicklung mit Stolz verfolgt und war kürzlich auch mit ihr in Innsbruck bei einer Lehrlingsauszeichnung. Er meinte: „Wir alle können die Tränen nicht verbergen. Für mich ist es, als hätte ich eine Tochter verloren!“

Warum der 25-jährige Andreas E. seine Aggression am Sonntag gegen die gesamte Familie richtete, ist weiterhin unklar. „Diese Frage beantwortet er nicht, weshalb das so schnell nicht zu klären sein wird“, meinte Chefermittler Walter Pupp. Weiterhin unauffindbar ist der Bruder des Verdächtigen, dem die Tatwaffe gehörte. Er konnte noch immer nicht erreicht werden. Laut Pupp befindet er sich in Asien.

Video: Die Baufirma, in der Nadine H. arbeitete

Täter nicht alkoholisiert
Der Täter wurde mittlerweile einvernommen, er zeigte sich laut Polizei geständig. Er war zum Tatzeitpunkt nicht alkoholisiert. Warum der Verdächtige auch ein Messer bei sich hatte, als er auf die Polizeiinspektion Kitzbühel kam, ist noch unklar. Die Tatwaffe dürfte laut Pupp jedenfalls die Pistole des Bruders gewesen sein. Der Verdächtige handelte alleine, Hinweise auf Mittäter gebe es nicht. Der 25-Jährige sei bisher unauffällig gewesen, „eine derartige Eskalation war nicht absehbar“, meinte Pupp. Auch Nachbarn sollen die Schüsse gehört haben. Sie wurden am Sonntag noch befragt.

Der 25-Jährige sei bisher unauffällig gewesen, „eine derartige Eskalation war nicht absehbar“, meinte Pupp. Auch Nachbarn sollen die Schüsse gehört haben. Sie wurden am Sonntag noch befragt.

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