Mitarbeiterführung:

Bedrängter BH-Chef Wojak legt ein „Geständnis“ ab

Fünfeinhalb Stunden wurde der von Absetzung durch die Landesspitze bedrohte Braunauer BH-Chef Georg Wojak kürzlich von der Begutachtungskommission „gegrillt“. Ein paar Tage später legt er der „Krone“ gegenüber ein „Geständnis“ ab. Unterstützung hat er noch viel im Bezirk.

„Mein großer Fehler war, dass ich hauptsächlich auf die Außenwirkung bei der Problemlösung geschaut habe, also wie unsere Bezirkshauptmannschaft und das Land OÖ dasteht. Aber zu wenig auf die Innenwirkung geschaut habe, also wie es den Mitarbeitern mit meiner Entscheidung geht! Das muss und werde ich natürlich ändern! Die Mitarbeiter sind besser einzubinden!“, meint Dr. Wojak in einer Mitteilung an die „Krone“.

Viel Unterstützung im Bezirk
Ob diese Einsicht der Kommission, die über seine Eignung als Bezirkshauptmann von Braunau (der er seit Mai 2008 ist!) entscheidet, reicht, wird sich zeigen. Unterstützung hat er jedenfalls im Bezirk Braunau noch immer viel, wie Bürgermeistersprecher Franz Zehentner ganz aktuell zum Ausdruck bringen möchte: „Ich wollte nur deponieren, dass wir Bürgermeister nach wie vor hinter Georg Wojak stehen und auch die Bevölkerung und die Vereine. Wo immer ein paar Leute zusammenstehen, wie jüngst beimKameradschaftsbundtreffen, ist er baldein Thema: ,Wie gibt‘s denn das, dass sie den Dr. Wojak absägen wollen’?“

40 Bürgermeister wären schon weg
Und die Vorwürfe der Landesspitze gegen den BH-Chef? Zehentner: „Also, da würde es von 46 Bürgermeistern des Bezirkes Braunau 40 nicht mehr geben, da wären 40 Bürgermeister schon abberufen. So werte ich das einmal.“

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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