26.09.2019 07:09 |

Reflektiertes Posting

Greta rügt Hater: „Verschwendet nicht eure Zeit!“

Die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg gerät oft ins Visier von Hasspostern und wird in sozialen Medien auch häufig äußerst untergriffig attackiert. Doch von diesen Anfeindungen will sich die 16-Jährige keineswegs unterkriegen lassen. Auf Twitter nahm die 16-Jährige nun dazu Stellung - und warb auch für die Proteste am Freitag.

Die junge Schwedin erntet im Internet oft Hass und Spott, obwohl sie für eine gute Sache kämpft. Am Mittwoch schrieb der Teenager über darüber auf Twitter. „Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind meine Hater so aktiv wie eh und je - sie greifen mich, mein Aussehen, meine Kleidung, mein Verhalten und meine Unterschiede an“, erklärt Thunberg. „Sie kommen mit jeder möglichen Lüge und Verschwörungstheorie daher“, ärgert sich die Klimaaktivistin weiter.

Es scheine, als wenn jede mögliche Linie überschritten werde, um von der Klimakrise abzulenken. „Anders zu sein ist keine Krankheit und die aktuelle, beste Wissenschaft ist keine Meinung - das sind Fakten“, erinnerte sie daran, dass sie eine wichtige Mission hat, für die sie kämpft.

Thunberg: „Fühlen uns einfach von uns bedroht“
„Ich verstehe wirklich nicht, warum Erwachsene ihre Zeit damit verbringen, Teenager und Kinder zu verspotten und bedrohen, die sich für die Wissenschaft einsetzen, wenn sie stattdessen auch etwas Gutes tun könnten. Ich denke, dass diese sich einfach von uns bedroht fühlen“, schreibt sie in dem Thread.

Ihren Fans rät sie, solche Hasskommentare gar nicht zu beachten: „Verschwendet nicht eure Zeit damit, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken.“ Sie hat dagegen noch eine paar positive Botschaft: „Die Welt wacht auf. Veränderung kommt, egal, ob es ihnen gefällt oder nicht.“ Sie beendet ihre Nachricht an ihre Anhänger mit der Aufforderung, sich auch diese Woche dem Protest anzuschließen.

Teenager wehrte sich auch subtil gegen US-Präsidenten
Zuletzt hatte sich sogar US-Präsident Donald Trump zu einem spöttischen Tweet gegen Thunberg hinreißen lassen.
Die 16-Jährige bewies daraufhin, dass sie sich auch von den mächtigsten Menschen der Welt nicht einschüchtern lässt. Weil Trump sarkastisch twitterte: „Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut“ änderte sie ihre Profilbeschreibung auf Facebook dementsprechend und zeigte dem Präsidenten damit auf subtile Art den virtuellen Stinkefinger

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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