13.09.2019 16:34 |

69.000 Euro im Visier

Bankbeamter „rettete“ 71-Jährige vor Betrügern

69.000 Euro wollten ein Betrüger einer 71-jährigen Steirerin herauslocken, der Kriminelle gab sich als Polizist aus - eine immer wieder erfolgreiche Masche. Dass der Coup vereitelt wurde, ist einem aufmerksamen Bankbeamten in Premstätten (Bezirk Graz-Umgebung) zu verdanken. Er riet der Frau, die Polizei zu rufen.

Die Masche funktioniert leider immer wieder, auch im Fall der 71-Jährigen aus dem Bezirk Graz-Umgebung. Sie wurde am Donnerstag um 13.15 Uhr von einem angeblichen Polizisten angerufen.

Er gab, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall in Graz gehabt hätte. Das Auto der Tochter hätte keine aufrechte Versicherung, deswegen müsse sie in Haft - oder es werden 69.000 Euro bezahlt. Der Anrufer fragte die Frau auch, ob sie im Besitz von Schmuck und Goldbarren sei.

Permanent mit Opfer telefoniert
Die 71-Jährige ging daraufhin zur Bank, um das Geld zu beheben. Sie stand dabei in ständigem telefonischen Kontakt mit dem Anrufer - eine Vorgangsweise, wie in vielen Fällen in der Vergangenheit.

In der Bank roch ein aufmerksamer Angestellter den Betrug und riet der Frau, die Polizei zu rufen. So konnte er eine Übergabe des Geldes bzw. von Wertgegenständen verhindern.

Präventionstipps der Polizei:

  • Die Polizei würde niemals mit Betroffenen in dieser Art und Weise Kontakt aufnehmen.
  • Rufen Sie Ihre Verwandten zurück und hinterfragen Sie die Geschichte.
  • Lassen Sie sich nicht zu Geldübergaben oder -behebungen drängen und machen Sie dem Anrufer entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.
  • Besprechen Sie diesen Anruf sogleich mit Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen.
  • Geben Sie niemals Auskünfte über Ihre finanziellen Verhältnisse.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
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