Auf der A 8:

Nach Tunnel-Unfall flüchtete Crash-Auslöser

Ein Lkw krachte ins Stauende und flüchtete. Ebenso der Lenker eines Autos mit Anhänger, der im Tunnel Steinhaus bei Wels den Stau provoziert hatte. Mehrere kaputte Autos und eine Verletzte blieben zurück.

Ein 50-Jähriger aus Ried/Traunkreis fuhr gegen 17:40 Uhr mit einem Lkw auf der Autobahn A8 in Fahrtrichtung Graz am rechten Fahrstreifen. Zum selben Zeitpunkt lenkte dahinter ein 27-Jähriger aus Gmunden seinen Pkw in dieselbe Richtung. Bei ihm im Auto auf dem Beifahrersitz saßen zwei 18-Jährige aus Gmunden und Attnang-Puchheim. Hinter dem 27-Jährigen fuhr eine 25-Jährige aus Kirchdorf an der Krems mit ihrem Pkw.

Anhänger-Gespann stand im Tunnel
Am Ende des Tunnels Steinhaus hielt - oder fuhr in Schrittgeschwindigkeit - eine Fahrzeug mit Anhänger auf dem rechten Fahrstreifen. Als der 27-Jährige das sah, wechselte er auf den linken Fahrstreifen, die dahinter fahrende 25-Jährige wechselte ebenso. Vor dem Pkw des 27-Jährigen fuhr ein Lkw auf den linken Fahrstreifen.

Manöver misslang
Als die beiden Pkw den Lkw des 50-Jährigen überholt hatten, wechselte auch dieser den Fahrstreifen und fuhr somit direkt hinter dem Pkw der 25-Jährigen. Alle Fahrzeuglenker verringerten ihre Fahrgeschwindigkeit. Auf Höhe des Fahrzeuges mit Anhänger hielt der vor dem 27-Jährigen fahrende Lkw. Der 27-Jährige und die 25-Jährige konnten ihre Fahrzeuge ebenfalls zum Stillstand bringen, was jedoch dem 50-Jährigen nicht gelang. Er fuhr auf den Pkw der 25-Jährigen auf und schob deren Fahrzeug auf das des 27-Jährigen.

Lenker flüchtete
Der Lenker des Lkw und der Lenker des Fahrzeuges mit Anhänger flüchteten direkt nach der Kollision. Die 25-Jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Klinikum Wels-Grieskirchen gebracht. Der Tunnel Steinhaus sowie auch der Tunnel Noitzmühle - in Fahrtrichtung Graz - waren von 17:40 Uhr bis 18:35 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt.

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