04.09.2019 19:10 |

Viele Millionen nötig

Nach Todes-Drama: Graz braucht Unterführungen

Die Tragödie um einen 35-jährigen Familienvater aus Voitsberg, der in der Hafnerstraße in seinem Pkw von einem GKB-Zug erfasst wurde und starb, löst neuerlich eine Debatte um die Sicherheit an den vielen Eisenbahnkreuzungen in Graz aus. Tenor: Gemeinsam kann man eine (teuere) Gesamtlösung stemmen.

Immer wieder kracht es in der Steiermark an Eisenbahnkreuzungen, viel zu oft enden diese Kollisionen mit einer Tragödie. Auch im jüngsten Fall, der sich einmal mehr in Graz abspielte, übersah (wie die Auswertung der Kreuzung ergab) ein Pkw-Lenker das Rotlicht, er überlebte nicht.

Noch immer in Erinnerung ist der schwere Unfall in der Grottenhofstraße im September des Vorjahres, bei dem eine Buslenkerin ihr Leben bei der Kollision mit einer GKB-Garnitur verlor. Insgesamt zwölf Eisenbahnkreuzungen der Graz-Köflacher Bahn gibt es in der Landeshauptstadt, bei allen wurden Lösungsvorschläge für eine verbesserte Sicherheit erarbeitet und teilweise auch schon umgesetzt.

Unterführungen überall machbar
„Wir brauchen in Graz eine große Gesamtlösung gemeinsam mit der Stadt und dem Land – und bei der Finanzierung in weiterer Folge die Hilfe vom Bund, da es sich um einen dreistelligen Millionenbetrag handeln wird“, sagt GKB-Prokurist Gerald Klug. Die Gesamtlösung heißt: Unterführungen an allen Standorten, was baulich übrigens ohne Probleme umsetzbar ist.

„Wir haben die Kreuzungen in Graz von der Frequenz her gereiht, bis 2025 werden die ersten Unterführungen fertig sein. Machbar sollten alle in zehn, längstens 15 Jahren sein“, gibt Klug den Fahrplan vor.

Alexander Petritsch
Alexander Petritsch
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