10.08.2019 22:10 |

Leichtathletik

Salzburger punkten bei Team-EM

Drei Disziplinen-Siege konnte die ÖLV-Mannschaft am ersten Tag der Leichathletik Team-Europameisterschaft der 2. Liga in Varazdin (Kro) holen. Andreas Vojta triumphierte über die 5000 Meter, Markus Fuchs gewann die 100 Meter und führte auch die rot-weiß-rote 4x100 Meter-Staffel auf Platz eins. Für das Highlight aus Salzburger Sicht sorgte Sprinterin Stephanie Bendrat. Die 28-Jährige lief mit der 4x100 Meter-Staffel auf Rang vier und holte wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Schlussläuferin Bendrat musste zwar die Zypriotin Eleni Artymata auf der Zielgerade ziehen lassen, mit einer Zeit von 44,85 Sekunden brachte die Union Salzburg-Athletin ihr Team im A-Lauf aber auf Rang zwei. In der Gesamtabrechnung bedeutete dies Rang vier und neun wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Fünf Punkte konnte Dreisprung-Serienstaatsmeisterin Michi Egger beisteuern. Die 35-Jährige, die in der Vorbereitung mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, flog in ihrem zweiten Sprung auf 12,48 Meter. Saisonbestleistung. „Ein richtig geniales Gefühl, wenn man aus der Grube steigt und Team jubelt, weil ich einen weiten Satz in den Sand gesetzt und wichtig Punkte für den Klassenerhalt gesammelt habe“, erklärte die Riferin, die auch den guten Zusammenhalt im Team unterstrich: „Wahnsinn, wie hier alle mit den anderen Athleten mitfiebern.“

Weniger glücklich war Isaac Asare. Der frischgebackene Weitsprung-Staatsmeister musste sich mit einer Weite von 6,92 Meter und Rang elf zufrieden geben. Damit steuerte der 18-Jährige zwei Zähler für das österreichische Punktekonto bei, auf dem sich nach Tag eins 139,5 Zähler befinden. Somit hält die rot-weiß-rote Equipe zur Halbzeit auf Rang neun unter zwölf Nationen. Um den Klassenerhalt zu schaffen, muss am Sonntag eine Aufholjagd und Rang sieben in der Endabrechnung her. Aktuell fehlen den ÖLV-Athleten 3,5 Zähler auf die siebtplatzierten Bulgaren. Ihren Teil dazu möchte auch Inge Grünwald beitragen, die um 18.30 Uhr im Weitsprung an den Start geht.

Peter Weihs
Peter Weihs

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