20.07.2019 07:00 |

20 Schafe gerissen

Appell aus Inzing: Nicht „Bär schaugn“ gehen!

War es tatsächlich ein Bär, der unweit der Inzinger Alm über 20 Schafe auf dem Gewissen hat? Gewissheit darüber wird wohl erst eine DNA-Analyse in einigen Wochen geben. Die Verantwortlichen appellieren derweil an die Vernunft der Menschen.

Es war kein schönes Bild, das sich am Mittwoch oberhalb der Inzinger Alm bot. Zerfleischte und in den Tod getriebene Kadaver von knapp 20 Schafen bekam Bürgermeister Josef Walch und der Amtstierarzt zu sehen. „Die unsystematische Vorgangsweise deutet auf einen Bären hin“, erklärte Martin Janovsky, Beauftragter des Landes für große Beutegreifer. Wildkameras wurden aufgestellt und von den toten Schafen genommene Proben zur DNA-Analyse eingeschickt. „Gefahr für Wanderer besteht derzeit keine“, versuchen die Experten keine Panik aufkommen zu lassen. Dennoch fordert die Gemeinde Inzing im Internet ihre Bürger auf, nicht „Bär schaugn“ zu gehen. Schließlich können die Raubtiere bis zu 50 km/h schnell laufen. „Verzichten Sie zugunsten Ihrer Sicherheit auf einen Bärenschnappschuss“, warnt auch der WWF.

Sollte der Beutegreifer seine Scheu vor Menschen verlieren, sei auch ein Abschuss denkbar, betont das Land.

Samuel Thurner
Samuel Thurner
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