16.07.2019 16:30 |

Neue Laser-Technologie

Achtung Radarkasten: Künftig Strafen ohne Blitz

In den Bezirken Kitzbühel, Schwaz, Landeck und Lienz ist es bereits passiert, in den restlichen fünf soll es spätestens 2020 soweit sein: die Umrüstung der alten Radaranlagen auf moderne Laser-Technologie. Damit können Tempovergehen künftig in beiden Fahrtrichtungen gemessen werden. Und das ohne Blitz.

Die stationären Radaranlagen sind in die Jahre gekommen. Ersatzteile sind kaum noch erhältlich. Daher gilt es die alten Messgeräte nach und nach gegen neue Laser auszutauschen. In vier Bezirken ist das bereits erledigt worden – was einen deutlichen Anstieg bei den Geschwindigkeitsdelikten zur Folge hatte. Warum? „Die neuen Geräte erlauben es, in beide Fahrtrichtungen zu messen“, erklärt Markus Widmann, Chef der Tiroler Verkehrspolizei, im Gespräch mit der „Krone“.

Künftig ohne Blitz
Der Autofahrer selbst wird von der Umrüstung im wahrsten Sinne nichts mitbekommen. Hat es bisher bei einer Geschwindigkeitsübertretung geblitzt, wird dies künftig mit der neuen Technologie nicht mehr der Fall sein. Wer also zu rasant unterwegs und vom Laser „erwischt“ wird, der merkt dies erst dann, wenn ein Strafzettel ins Haus flattert.

Ab 2020 tirolweit
Ziel sei es, bis 2020 auch die Anlagen in Innsbruck und den Bezirken Innsbruck-Land, Reutte, Imst und Kufstein umzurüsten. Die Radarkästen auf der A12 Inntal- und der A13 Brennerautobahn sind von dieser Maßnahme übrigens nicht betroffen.

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