Rennen von Le Mans

Kainz: “Fahren, bis der Motor endgültig den Geist aufgibt”

Steiermark
19.04.2010 10:55
Elf Runden Rückstand ist nicht wenig - dennoch ist der Steirer Mandy Kainz mit Rang zwei beim ersten Rennen der Titelverteidigung in der Motorrad-Langstrecken-WM, den "24 Stunden von Le Mans", nicht unglücklich. Schließlich hatte sein YART-Fahrer-Trio schon ab der sechsten Stunde mit einem überhitzten Motor zu kämpfen...

Teamchef Kainz hatte im Training auf "schnelle Reifen" verzichtet und die Yamaha schon ganz auf das Rennen abgestimmt - Startplatz vier war da in Ordnung. Im Rennen begannen dann um 21 Uhr die Probleme: Der Motor überhitzte, Jermann, Martin und Giabbani mussten immer wieder an die Box und übernahmen in der Nacht mit dem weidwunden Motor zwischendurch sogar kurzfristig die Führung - aber mit Bauchweh. 

"Sinnlos, wir bringen das Motorrad nicht ins Ziel", sagte Igor Jermann bei einem Stopp. Doch Kainz winkte ab: "Nix da, wir fahren bis der Motor endgültig seinen Geist aufgibt." Doch er hielt - und sogar so gut, dass das Steirer-Trio zwar elf Runden hinter dem französischen Kawasaki-Werksteam, das im Training sogar einen Superbike-Motor einsetzte, aber vier Runden vor der RAC-Crew auf Rang zwei landete.

Horst Saiger lag mit dem Bolliger-Team zwischendurch auf Rang drei, landete schließlich auf Platz sechs, der Franzose Guillaume Dietrich (Suzuki) wurde bei einem fürchterlichen Sturz schwer verletzt.

von Helmut Ohner, "Steirerkrone"

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