29.06.2019 23:00 |

Leicht verletzt

Zwei Paragleiter stürzten im Raum Salzburg ab

Gleich zwei Unfälle passierten am Samstag im Raum Salzburg in luftiger Höhe: Ein deutscher Paragleiter stürzte ausgerechnet in der Gasteiner Ache ab, konnte sich aber am Ufer festhalten und erlitt nur leichte Verletzungen. Ein weiterer Paragleiter verlor im Pinzgau die Kontrolle über seinen Gleitschirm und prallte bei der unsanften Landung mit seinem Bein gegen einen Felsen. Er wurde mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Zell am See gebracht. 

Ein Deutscher startete mit seinem Gleitschirm um die Mittagszeit vom Stubnerkogel in Bad Gastein. Nach einigen Stunden in luftiger Höhe wollte der Mann in Bad Bruck wieder landen, als ihn plötzlich eine Windböe erwischte und er - nachdem er bereits mit beiden Füßen am Boden gestanden hatte - von der Böe wieder in die Luft gehoben wurde. Der Mann verlor die Kontrolle über seinen Schirm und stürzte in die Gasteiner Ache. Dort gelandet trieb der Mann etwa 50 Meter im Wasser, bis er sich glücklicherweise am Ufer festhalten konnte, wo er kurze Zeit später von herbei eilenden Passanten aus dem Wasser gerettet werden konnte. Der Mann erlitt nur leichte Verletzungen.

Zu schnell an Höhe verloren

Ein zweiter Unfall aus luftiger Höhe passierte einem Polen, der mit seinem Gleitschirm von Hochfelln in den Chiemgauer Alpen startete. Nach ganzen sechs Stunden Flug und einer zurückgelegten Strecke von gut 174 Kilometern wollte der Pilot in Hollersbach im Pinzgau landen. Das Problem dabei: Er verlor zu schnell an Höhe! Dadurch verlor auch er die Kontrolle über seinen Schirm und prallte unmittelbar am Boden mit seinem linken Bein gegen eine großen Felsen. Der 44-Jährige zog sich durch den heftigen Aufprall einen offenen Sprunggelenksbrch zu und wurde mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Zell am See gebracht. 

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