Nach den Brandanschlägen vor einer Woche ist als Sofortmaßnahme die Security im Grazer Rathaus und im Amtshaus in der Schmiedgasse verstärkt worden. Außerdem wird an einem neuen Sicherheitskonzept gearbeitet. So soll es im Rathaus künftig ein Schleusensystem sowie eigene Mitarbeiterzugänge geben.
Das Rathaus soll keine Festung werden: Es werde weiterhin für jedermann offen sein, betont Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP). Aber: „Die Sicherheit der Mitarbeiter und der vielen Besucher ist mir wichtig.“
Beschluss nach dem Sommer geplant
Beim Haupteingang am Hauptplatz ist ein Schleusensystem geplant. Und an den Seiteneingängen soll ein elektrisches Zutrittssystem installiert werden. Dort haben dann nur noch Mitarbeiter der Stadt Zutritt. Jetzt geht es an die Detailplanung. Die Maßnahmen sollen bereits bei der ersten Gemeinderatssitzung nach dem Sommer beschlossen und dann rasch umgesetzt werden.
Im Linzer Landhaus ist bereits seit 2018 ein Schleusensystem im Einsatz. Seitdem wurden dort 24 Faustfeuerwaffen, 3500 Stichwaffen und rund 400 Pfeffer- bzw. Tränengas-Sprays (Stand April) abgenommen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.