Lopez und Federer

Von wegen Veteranen! 37 ist das neue 20 im Tennis

Tennis
23.06.2019 14:41
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Früher, da galt ein Tennis-Spieler mit 36 schon als hoffnungslos alt. Ivanisevic, Edberg, Lendl, Becker, Sampras, Agassi, alle hörten auf bevor sie 36 wurden (Agassi mit 36). Heutzutage standen aber bei den zwei größten Turnieren vor Wimbledon zwei 37-Jährigen im Finale: Roger Federer und Feliciano Lopez. Federer gewann das Turnier von Halle, Lopez-Resultat müssen wir noch abwarten.

Dass der Schweizer Roger Federer immer noch das Welttennis rockt, ist keine Neuigkeit. Interessant ist das neue Auftauchen des Spaniers Lopez. Der ist seit 1997 im Profitennis mit dabei. Er gewann lediglich drei ATP-Turniere, das erste 2004, das letzte noch 2013. Und seinen größten Erfolg feierte er mit dem Davis-Cup-Sieg mit Spanien (Er musste Rafael Nadal ersetzen) noch im Jahr 2008.

Und jetzt ist die Nummer 85 der Weltrangliste plötzlich im Finale von Queens (auch im Doppel), nachdem er den 18-jährigen Felix Auger Aliassime (CAN) in drei Sätzen verabschiedete. Wie ein Jungspund. Bald beginnt sein Finale gegen Gilles Simon (FRA). Es beweist sich wieder einmal: Das Alter ist nur ein Umstand, alles andere hängt nur vom Wille ab.

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