18.06.2019 14:54

Nationalratswahl

Steirische FPÖ: Amesbauer wieder Spitzenkandidat

Hannes Amesbauer wird wie schon 2017 als steirischer Spitzenkandidat für die FPÖ bei der Nationalratswahl im September antreten. Das teilten die Klubobleute Mario Kunasek und Stefan Hermann am Dienstag mit. Der Obersteirer rechnet damit, dass die Blauen bundesweit die 20 Prozent-Hürde schaffen und will einen kurzen und „knackigen“ Wahlkampf ab dem Spätsommer.

„Es war nicht mein Wunsch, so schnell wieder einen Nationalratswahlkampf zu schlagen“, sagte Amesbauer und bedauerte das Ende der türkis-blauen Koalition. Doch schon im nächsten Moment ging er in den Wahlkampf über und meinte, dass es die FPÖ gewesen sei, die die neuen Akzente in die Regierung gebracht habe. Er zählte die Errungenschaften der Koalition auf.

Kein Dauerwahlkampf
Genau das wolle der steirische Spitzenkandidat auch im Wahlkampf machen und sich damit sowohl als Regierungs- aber auch als Oppositionspartei präsentieren. Einen „Dauerwahlkampf“ wolle Amesbauer nicht machen, denn die „Menschen haben sich einen politisch etwas ruhigeren Sommer verdient“, sagte er.

Hermann meinte, dass die steirischen Freiheitlichen sowohl finanziell als auch personell so gut wie noch nie aufgestellt seien. Die Stimmung bei einer erweiterten Sitzung der Landesparteileitung Montagabend in Frohnleiten sei gut gewesen.

„Keine weichgespülte FPÖ“
Kunasek betonte: „Es wird keine weich gespülte FPÖ geben“, das würden sich die Wähler auch nicht erwarten. Angesprochen auf seinen ehemaligen Partei-Chef Heinz-Christian Strache und dessen mögliche Rückkehr in die Politik meinte der frühere Verteidigungsminister: „Ich bewerte die Lebensleistung eines Menschen. Das EU-Mandat nicht anzunehmen war aber richtig.“

Die Zeit werde nach dem Offenlegen aller Hintergründe der „Ibiza-Affäre“ weisen, ob eine politische Rückkehr für Strache richtig ist. Er wolle ihm jedenfalls nicht „nachtreten“.

„Keine Sippenhaftung“
Amesbauer wollte den dritten Listenplatz von Philippa Strache auf der Wiener FPÖ-Landesliste nicht bewerten, aber „sie ist eine Frau, die sich gut artikulieren kann“. Es gebe keine Sippenhaftung in der Politik. „Ich sehe das wertfrei.“

 krone.at
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