11.06.2019 15:00 |

2,5 Meter, 100 Kilo:

Monströser Wels aus dem Bodensee gefischt

Nein, es ist keine Fotomontage - und ja, derartige Kaliber schwimmen tatsächlich in unseren Seen umher. Einen dieser Kolosse hatte nun ein Berufsfischer am Bodensee an der Angel und zog den Riesen wohl im Schweiße seines Angesichts an Land. Mit einer Länge von 2,45 Metern und einem Kampfgewicht von 100 Kilo ein echter Brocken - für den Fischer selbst gab es Lob für den Fang, aber - wie meist üblich - auch ordentlich Kritik …

Ein Bekannter des Berufsfischers hatte Bilder des außergewöhnlichen Fangs inklusive Größenrelation zu seinem „Bezwinger“ auf Facebook gestellt und ihm so zu seinem Erfolg gratuliert. Während sich einige User regelrecht sprachlos bezüglich der Monstrosität des Welses zeigten und zu dem ungewöhnlichen Fang beglückwünschten, gab es jedoch auch kritische Stimmen - etwa fragte sich so mancher, was es bringen solle, dieses Tier zu töten. „Schon mal was von ‚catch und release‘ gehört?“, so einer der Kommentare.

„Fressmaschine“
Schließlich meldete sich der „Welsfänger“ selbst zu Wort, um die Gründe für den Fang des Monsterfisches zu erklären. „Ich bin der Fischer, der diese Fressmaschine gefangen hat“, erklärt Franz Blum in einem Kommentar. „Dieser Predator übt einen enormen Fraßdruck auf die restliche Tierwelt aus, besonders in dieser Größe!“

Auf dessen Speiseplan stünden nicht nur Fische, sondern auch Wasservögel und Säugetiere. Raubfische in dieser Größe hätten keine natürlichen Feinde mehr „und können in einem Revier enormen Schaden anrichten“, so der Berufsfischer. Sein größtes Anliegen sei die Fischerei so nachhaltig wie möglich zu betreiben. „Das heißt auch, dass wir dazuschauen müssen, dass der Welsbestand nicht überhandnimmt.“

Weltrekord um Zentimeter verpasst
Für den Weltrekord hat der monströse Fang übrigens nicht gereicht: Ein Franzose hält vorerst noch den Rekord: Sein Wels, den er aus einem Fluss zog, hatte eine stattliche Länge von 2,74 Metern.

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