09.06.2019 13:39 |

Jugendliche in Panik

Dutzende Verletzte bei Karussell-Unfall in Spanien

In der spanischen Ortschaft San Jose de la Riconda hat sich am Samstag bei einem Volksfest ein tragischer Unfall ereignet: Ein sich mit hoher Geschwindigkeit drehendes, voll besetztes Karussell brach zusammen, 28 Menschen wurden dabei teilweise schwer verletzt. Am Sonntag mussten immer noch drei Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren in Spitälern behandelt werden.

Besonders böse erwischte es eine 13-Jährige, die massive Kopfverletzungen erlitten hat. Ihr gehe es inzwischen aber deutlich besser, hieß es von den spanischen Behörden. Das rasche Eingreifen der Not- und Sicherdienste habe eine größere Tragödie verhindert, schrieb Bürgermeister Javier Fernandez auf Facebook.

Menschen schrien in Panik und flogen durch die Luft
Bei dem Unfall löste sich plötzlich eine Hälfte des Karussells und mehrere Menschen wurden durch die Luft geschleudert. Andere Besucher des Jahrmarktes wurden von herabfallenden Metallteilen verletzt. Die zweite Hälfte des Karussells drehte sich danach offenbar noch einige Runden weiter. Zahlreiche Jugendliche hätten in Panik geschrien und sich an den restlichen Sitzen festgeklammert.

Wartungsmängel vermutlich Ursache des Unglücks
Die Jugendliche hätten gedacht, es seien „die letzten Sekunden ihres Lebens“, schrieb die Zeitung „Diario de Sevilla“. Die Ursache des Gebrechens konnte noch nicht ermittelt werden, man vermutet aber Mängel in der Wartung. Die Verwaltung der kleinen andalusischen Gemeinde versicherte, dass das Fahrgeschäft alle nötigen Genehmigungen hatte.

Karussell nahm noch am gleichen Tag Betrieb wieder auf
Das Volksfest „La Jira“, zu dem jedes Jahr im Juni rund 30.000 Menschen kommen, blieb nach dem Unfall bis zum Samstagabend geschlossen und nahm dann seinen Betrieb wieder auf.

 krone.at
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