Leben gerettet

Atemnot: Polizist sprintet mit Baby ins Spital

Mit einem um Luft ringenden elf Monate alten Baby im Arm ist ein Polizist am Mittwochnachmittag in Niederösterreich rund einen halben Kilometer weit ins nächste Krankenhaus gelaufen - und hat mit seinem Sprint dem kleinen Mädchen wohl das Leben gerettet. Der Beamte war in Korneuburg auf Streife, als er die dramatischen Hilferufe einer Frau vernahm …

Diese kam dem Beamten - das nach Luft schnappende Kind im Arm, ein weiteres an ihrer Seite laufend - gegen 13.15 Uhr auf der Donaustraße entgegen. Revierinspektor Andreas Richter war zu diesem Zeitpunkt zu Fuß auf Streife. Zwar habe „das Kind aufgeregt nach Luft geschnappt“, doch offensichtlich sei „keine Atmung bzw. Sauerstoffzufuhr erfolgt“, berichtete die Polizei Niederösterreich am Donnerstag.

Der Beamte realisierte sofort den Ernst der Lage, packte das Mädchen und rannte mit dem Kind im Arm zum etwa einen halben Kilometer entfernten Landesklinikum. Dort wurde der Säugling sofort in die Notfallambulanz gebracht, in weiterer Folge notfallmedizinisch behandelt.

Mädchen wohlauf
Das rasche Handeln rettete dem kleinen Mädchen wohl das Leben, nach der ersten Versorgung war die Kleine stabil genug, um ins SMZ Ost nach Wien überstellt werden zu können. Ein spontan aufgetretener epileptischer Anfall dürfte Auslöser der akuten Atemnot des Säuglings gewesen sein, so die Exekutive.

Das kleine Mädchen sei mittlerweile wohlauf, berichtete die Mutter auf Nachfrage. Es dürfte den dramatischen Vorfall wohl ohne bleibende Schäden überstanden haben.

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