09.04.2010 14:06 |

Blitz-Ausschluss

Mainz 05 erspart Andi Ivanschitz die Geldstrafe

Andreas Ivanschitz, der sich am 3. April in Nürnberg nach nur 188 Sekunden mit dem schnellsten Ausschluss in der Geschichte der deutschen Bundesliga verewigt hat, bleibt die angekündigte interne Geldstrafe durch seinen Arbeitgeber FSV Mainz 05 erspart. Ivanschitz sei durch seine Sperre ohnehin schon genug bestraft, sagte Christian Heidel, der Manager des Aufsteigers.

Heidel sprach am Freitagvormittag mit den Profis Tacheles. "Das war das letzte Mal. Beim nächsten Rot für Unsportlichkeit, Tätlichkeit oder eine versuchte Tätlichkeit wird bestraft", sagte der zuletzt leidgeprüfte Manager vor dem Heimspiel am Samstag gegen die viertplatzierte Dortmunder Borussia. Noch vor wenigen Tagen hatte Heidel eine vereinsinterne Geldstrafe mit abschreckender Wirkung angekündigt.

Während die Mainzer Gnade walten ließen, hat der DFB bereits ein Urteil gefällt. Die Rote Karte hat für den Burgenländer eine Sperre von zwei Spielen zur Folge.

Angespannte Stimmung in Mainz
In den Reihen des noch immer besten Aufsteigers, der nach der elften Saison-Niederlage auf den zehnten Tabellenplatz aufscheint, geht die Angst vor einem Absturz um. "Wir müssen aufpassen, dass wir die Stimmung nicht verlieren. Die Mannschaft läuft Gefahr, sich durch Disziplinlosigkeiten die tolle Saison selbst kaputt zu machen", warnte Präsident Harald Strutz.

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