Die Betreiber sehen die Anlage als "Investitionsprojekt". Denn mit den 325.000 Euro erwirbt man nicht etwa die ganze luxuriöse Hütte, sondern lediglich ein zweiwöchiges, frei wählbares, Nutzungsrecht. Ein ähnliches Prinzip wie die Hapimag-Hotelaktien. Während der restlichen Zeit ist das (gekaufte) Chalet dann Teil des "Mountainresorts Grebenzen" und wird an betuchte Kundschaft vermietet.
Hohe Eigenkapitalrendite erwartet
Die Einnahmen wiederum sollen dem Käufer bei der Refinanzierung der 325 Tausender helfen. Eine (sehr hohe) Eigenkapitalrendite von 16 Prozent erwartet die Betreibergesellschaft – zumindest steht's so im Prospekt. Andreas Wlattnig von "SteirerStern": "Dabei sind wir lediglich von einer Auslastung von etwa 35 Prozent ausgegangen. Wir wollen den Leuten ja nicht das Blaue vom Himmel herunter versprechen…"
Die Lage des Hüttendorfes übrigens ist prächtig. An einem Südhang, mitten im Naturpark Grebenzen, gleich neben den Liftanlagen. Im Resort soll es neben dem Wellnesbereich auch noch Restaurants und exklusives Hotelservice geben. Die Infrastruktur – Straße, Wasser, Strom – steht bereits, mit dem Bau der ersten Chalets wird Ende April begonnen. Die Eröffnung des ersten Bauabschnitts – elf Villen – ist für Dezember 2010 geplant.
von Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"
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