Umfrageergebnisse:

Aufschrei in Oberösterreich für mehr Klimaschutz

Eine aktuelle Klima-Umfrage in Oberösterreich spiegelt einen „Aufschrei für Klimaschutz“ wider, fasst Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) zusammen. Das SORA-Institut hat repräsentativ 700 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher befragt. Große Sorgen durch den Klimawandel und der Wunsch nach Klimaschutz-Taten finden sich in den Ergebnissen.

85 Prozent der Landsleute sind angesichts der Klimakrise sehr oder ziemlich besorgt. 88 Prozent befürchten eine starke Zunahme extremer Witterungssituationen wie Dürre, Hitze und Hochwässer. 94 Prozent sehen es höchst an der Zeit, endlich zu handeln und verlangen, dass aktive Klimapolitik Vorrang bei der Bundesregierung und Landesregierung haben soll.

Erneuerbare Energie und Öffi-Ausbau
Mit großer Mehrheit (81 Prozent) fordern sie eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien, Milliardeninvestitionen in den Öffentlichen Verkehr (73 Prozent), die Einführung eines preisgünstigen Österreich-Tickets für die Öffis (83 Prozent)und eine Klimaschutz-Steuerreform (78 Prozent der Befragten).

Klimaschädliche Emissionen steigen wieder
„Das ist ein starker Handlungsauftrag an die Bundes- und Landespolitik, die in der Vergangenheit vielfach blockiert und gebremst hat und die Emissionen nicht verringern konnte“, meint Anschober. Laut Klima-Index des Landes sind seit 2005 die CO2-Emissionen in Oberösterreich zwar kurzfristig gesunken („erfolgreiche Energiewende“), in den vergangenen zwei Jahren („Energiewende abgeschwächt, Verkehrswende nicht umgesetzt“) steigen die Emissionen jedoch wieder an, vor allem im Verkehr.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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