Hohes Risiko

Großeinsatz wegen Kanufahrer, Feuerwehr verärgert

Steiermark
26.05.2019 16:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Befahren der Koppentraun im Ausseerland ist aufgrund der derzeitigen Wasserverhältnisse laut Feuerwehr „absolut unmöglich“. Dennoch gingen Sonntagnachmittag zwei Kanufahrer das Risiko ein und lösten einen Großalarm aus. Rotes Kreuz, Polizei, Hubschrauber C14, vier Feuerwehren, Wasserwehr, Wasserrettung und Bergrettung rückten aus.

55 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen und einem Hubschrauber rückten aus, nachdem eine regungslose Person am Traunufer nahe der Jausenstation gemeldet wurde. Im umwegsamen Gelände wurde der Kanu-Fahrer gesichtet, ein Herankommen an ihn war aber nicht möglich. Die Bergung gelang schließlich mit Hilfe des Rettungshubschraubers C14.

Der zweite Kanufahrer befand sich am anderen Ufer und konnte unverletzt von der Feuerwehr geborgen werden. „Das Verhalten der Kanu-Fahrer war grob fahrlässig, da ein Befahren der Koppentraum bei den derzeitigen Wasserverhältnissen unmöglich ist“, war von der Feuerwehr Bad Aussee zu hören.

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