Urnengang in Leonding

Verkehrskonzept ist auch im Wahlkampf-Finale Thema

Oberösterreich
25.05.2019 16:00
Porträt von krone.at
Von krone.at
Morgen, Sonntag, wählt Leonding einen neuen Bürgermeister. Fünf Kandidaten stehen in der viertgrößten Stadt des Landes zur Wahl. Ein zentrales Thema der letzten Wochen war dabei die Debatte um ein Verkehrskonzept für die stark wachsende Stadt. Kurz vor dem Urnengang hörte sich die „Krone“ um.

 5248 Hausbesuche hat Sabine Naderer-Jelinek in den letzten Wochen hinter sich gebracht. Nach dem Rücktritt von Bürgermeister Walter Brunner führt sie nun die Geschäfte in Leonding fort und rittert um einen Wahlerfolg morgen, Sonntag. Ein Thema ihrer Tour von Tür zu Tür: Der Verkehr.

Kooperation mit Umland 
„Mein Ziel ist klar, wir müssen den innerstädtischen Verkehr in den Griff bekommen. Geschwindigkeitslimits müssen eingehalten werden“, will sie der Tempobolzerei den Kampf ansagen. Ihr Plan: Schwellen, Fahrbahnverengungen und ähnliches. Ebenfalls auf der Agenda hat sie eine Taktverdichtung bei den Abendbussen oder den Ausbau der Radwege stehen. Naderer-Jelinek strebt aber auch eine intensiverer Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden an. „Wir müssen gemeinsam an den Lösungen arbeiten!“

Haltestellen unter die Lupe nehmen
Ähnlich sehen das auch FPÖ-Kandidat Peter Hametner und Vizebürgermeister Franz Bäck (ÖVP). Dieser regt aber auch eine Überprüfung der „Treffsicherheit der Haltestellen“ an. Dagegen drängt Grünen-Kandidat Sven Schwerer auf ein Verkehrskonzept, um damit vor allem die stark befahrenen Straßen zu entlasten.

Auch Uno-Shopping Thema
Und das Gelände des Uno-Shopping wäre für Markus Prischl (Neos und Unabhängige) eine der geeigneten Standorte für einen Pendlerparkplatz: „Generell braucht es einfach mehr dieser Anlagen entlang der Durchzugsrouten!“

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