18.05.2019 07:13 |

In Bad Gastein

Neuer Käufer für die Geister-Apartments gesucht

Genau zwei Monate nach der Groß-Pleite der „Ferienpark Gastein GmbH“ steht fest, wie es mit den sechs Rohbauten im Ortsteil Bad Bruck weitergehen soll: Masseverwalter Wolfgang Kleibel will die teils bebaute Liegenschaft an den Höchstbietenden verkaufen. Der Bürgermeister möchte dort kein Hotel mehr.

Beinahe zehn Jahre lang standen die ersten sechs Rohbauten der lange geplanten „Ferienanlage Bad Bruck“ leer, nun kommt in das ehemalige Projekt einer holländischen Investorengruppe Bewegung rein: Nachdem wie berichtet Mitte März über die „Ferienpark Gastein GmbH“ am Landesgericht Salzburg ein Konkursverfahren eröffnet wurde (Passiva: 20,5 Millionen Euro), will Masseverwalter Wolfgang Kleibel die teils bebaute Liegenschaft verkaufen: „Die Verwertung ist bereits in Vorbereitung, wir haben bereits zahlreiche Interessenten aus dem In- und Ausland“, berichtet Kleibel. Schon im Sommer soll der Zuschlag an den Höchstbietenden ergehen. Der Schätzwert der Liegenschaft liegt bei 8,5 Millionen Euro.

Die Gemeinde Bad Gastein wünscht sich keinen Investor, der das ursprünglich geplante Tourismus-Projekt mit zentralem Hotel-Komplex und 17 Apartment-Häusern fertigstellt: „Bei uns im Ortszentrum wird kräftig revitalisiert, wir brauchen keine zusätzlichen kalten Betten. Für uns wäre derzeit neuer Wohnraum viel wichtiger“, meint Bürgermeister Gerhard Steinbauer (ÖVP). Zudem sei die Baubewilligung für das ursprüngliche Projekt ausgelaufen.

Ob nach dem Verkauf die Forderungen der gut 30 Gläubiger zur Gänze bedient werden können, lässt sich noch nicht abschätzen, so Masseverwalter Kleibel.

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