Rathausplatz:

Gmunden wälzt Pläne für das neue „Herzstück“

Das Parkverbot auf dem Rathausplatz in Gmunden wurde über den Winter aufgehoben. Der schwächelnden Wirtschaft dürfte das geholfen haben. Über den Sommer ist so eine Parkerlaubnis aber tabu. Darüber hinaus werden gerade finale Pläne für die Umgestaltung des Gmundener „Herzstücks“ geschmiedet.

„Es war, als hätten wir einen Schalter umgelegt. Auf einmal war das Zentrum viel belebter“, gibt Gmundens Stadtchef Stefan Krapf (VP) zu. Denn nach einem Aufschrei von Wirtschaftstreibenden – wir berichteten – haben die Stadtpolitiker im Jänner kurzfristig das Parkverbot auf dem Rathausplatz aufgehoben. Bis Ende April durften Kunden somit am Gmundener „Herzstück“ ihr Auto abstellen, um Erledigungen machen zu können. Mit Ende April endete die Ausnahmeregelung. Dass sie über den Sommer fortgesetzt wird, ist ausgeschlossen: „Die Parteien sind sich einig“, sagt Baustadtrat Reinhold Kassmannhuber (BIG).

2,8 Millionen Euro vorgesehen
Den Rathausplatz zum Parkplatz umzufunktionieren, hätte aber ohnehin wenig Sinn. Es wäre höchstens denkbar, künftig einige Stellplätze für Einkäufe zu reservieren. Denn in der warmen Jahreszeit finden dort immer wieder Veranstaltungen statt. Und das soll auch nach der baulichen Umgestaltung so bleiben. Bereits im Herbst 2016 haben die Bürger ihre Wünsche einbringen können. Ernst wird es im nächsten Jahr: Denn im Budget 2020 hat die Stadt 2,8 Millionen Euro einkalkuliert. Derzeit wird noch an einem Masterplan, in den auch die Bürgerbefragung einfließt, gefeilt. Noch im Juni will sich die Stadt die Pläne vom Land absegnen zu lassen, weil auch ein Kredit dafür aufgenommen werden muss. Wie der Platz am Ende aussehen wird, ist aber noch offen.

Esplanade muss noch warten
Nach dem Rathausplatz wird die Esplanade erneuert. Das wird aber erst nach 2021 passieren, obwohl es ursprünglich früher geplant war.

Simone Waldl
Simone Waldl
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