Salzburg jubelte ausgelassen über den sechsten Meistertitel in Folge. Emotionale Momente für Torhüter Stankovic und Torschütze Wolf. Trainer Marco Rose war in Gedanken bei Freund und Zeugwart Tom.
Irgendwie typisch fixierte Salzburg den sechsten Meistertitel in Serie. Nach einem Rückstand bei der Austria zeigte die Elf von Trainer Marco Rose wieder einmal ihre individuelle Klasse gepaart mit Willen und Mentalität, setzte sich noch mit 2:1 durch.
Den Tränen nahe
„Ich war den Tränen nahe“, rang Torhüter Cican Stankovic, der mehrere Topparaden zeigte, nach Worten. „Das ist die Krönung in meiner Karriere. Das ist ein unglaubliches Gefühl!“
Hannes Wolf gerührt
Berührt war auch Hannes Wolf. Vor zwei Wochen zuhause von den eigenen Fans ausgepfiffen, avancierte er mit seinem Treffer kurz vor Schluss zum Meister-Torschützen. „Das Tor hat für mich großen Stellenwert“, zeigte sich der 20-Jährige, der im Sommer nach Leipzig wechselt, erleichtert. „Ich habe komische Wochen erlebt, das war nicht ganz einfach. Es ist ein Traum, wenn man die Mannschaft zum Titel schießt.
Trainer Marco Rose war mit seinen Gedanken beim kompletten Betreuerteam, vor allem aber beim zweiten Zeugwart Thomas Strasser. Der bekam vor einiger Zeit die Diagnose Krebs, kämpfte um sein Leben. „Er hat sich durchgekämpft, ist seit ein paar Tagen gesund. Das kommt dann hoch“, hatte Rose doppelten Grund zum Feiern.
Christoph Nister, Kronen Zeitung
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