Fr, 24. Mai 2019
26.04.2019 10:20

Schutz vor Angriffen

Jetzt kommen auch auf „Mahü“ Anti-Terror-Poller

Jetzt wird auch die Mariahilfer Straße in Wien terrorsicher gemacht: Die Stadt arbeitete ein Sicherheitskonzept für die beliebte Einkaufsstraße aus. Poller und schwere Sitzmöbel werden demnach aufgestellt, um Schutz vor möglichen Rammangriffen mit Lastwagen zu bieten.

Wie es aus dem Büro der grünen Planungsstadträtin Maria Vassilakou gegenüber Radio Wien am Freitag hieß, soll sich das Design der neuen Sitzmöbel an den bereits vorhandenen Bänken auf der „Mahü“ orientieren. Die neuen Sitzgelegenheiten sollen allerdings deutlich schwerer und fester verankert sein.

„Temporeiches Einfahren“ wird verhindert
Aufgestellt werden die neuen Möbel und Poller in den kommenden Monaten, und zwar jeweils am Beginn der beiden Begegnungszonen bei der Kaiserstraße und der „Zweierlinie“. Dennoch sei es weiterhin möglich, in die Begegnungszonen einzufahren, da die Poller versetzt angeordnet werden, hieß es. Ein „temporeiches Einfahren“ werde dadurch allerdings verhindert.

Sollte sich die Bedrohungslage in Wien noch vor Instandsetzung dieser Maßnahmen ändern, würden „sofort temporäre Schutzmaßnahmen errichtet“, hieß es weiter. Wie viel das Projekt insgesamt kosten wird, teilte die Stadt bisher nicht mit.

Auf der Kärntner Straße, dem Rathausplatz sowie dem Ballhausplatz wurden bereits Poller zum Schutz vor Terrorattacken aufgestellt. Ein Schnäppchen sind diese Maßnahmen jedenfalls nicht: Allein die 42 Poller am Ballhausplatz kosteten laut einem Rechnungshofbericht 799.000 Euro.

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