21.04.2019 06:06 |

Buchinger im Pech:

Karate-Star muss wieder um Olympia zittern

 Alisa Buchinger ist nicht vom Glück verfolgt! Die Salzburgerin verletzte sich beim ersten großen Olympia-Qualiturnier in Rabat gleich in ihrem ersten Kampf gegen die Dänin Pedersen erneut am rechten Bein. Das Röntgen im Spital brachte vorab eine leichte Entwarnung: Kein Bruch, „nur“ ein Sprung im Wadenbein.

Gleich bei der ersten Aktion krachten die beiden Schienbein auf Schienbein zusammen. Alisa ging mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden, versuchte dennoch weiterzukämpfen. Ihre offensichtliche Schwächung nützte die Dänin, die von Buchinger im WM-Finale 2016 in Linz und zuletzt heuer in Salzburg geschlagen wurde, um ihr weiter mit den Beinen zuzusetzen. Bei 0:5 brach Alisa erneut zusammen, musste das Knie vereist werden. „Im Schock waren die Schmerzen vielleicht nicht so arg, jedenfalls hat sie Pedersen noch einen Fußstoß gegen den Kopf verpasst“, sah Trainer Manfred Eppenschwandtner das 3:5 seines Schützlings.

Nach der Erstversorgung in der Halle ging’s mit der Rettung ins Spital. Zum Röntgen. Das eine leichte Entwarnung brachte: Nichts gebrochen, „nur“ ein Sprung im Wadenbein. „Das eigentlich Schlimme ist ja, dass es das schon einmal, 2018 in Paris, lädierte rechte Bein erwischt hat“, sorgt sich Eppenschwandtner.

„Mit Glück nur Istanbul“

Sollte der Heilungsprozess wieder mehrere Monate brauchen, dann wäre Alisas Olympia-Kampagne stark gefährdet. Doch die von den Ärzten in Marokko veranschlagten sechs Wochen träfen nur das Series A in Istanbul. Wenn das MRI in Salzburg (Heimflug am Ostermontag) keine zusätzliche Muskel- oder Bänderverletzung zutage fördert. „Sonst wird’s eng für Tokio“, rechnet „Eppi“. Dann bliebe im Extremfall nur noch das Abschlussturnier 2020 in Paris, um mit dem Podest ein Ticket zu ergattern.

Harald Hondl
Harald Hondl
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