Di, 21. Mai 2019
18.04.2019 05:59

Streit mit Bank

Gehackte Handy-App: Kunden kämpfen um ihr Geld

Rund 40 Österreicher ärgern sich gerade über ihre Bank. Nachdem ihr Handy und in der Folge die App ihres Instituts gehackt wurde, müssen sie um ihr Geld kämpfen. Eine Sicherheitslücke wird vom betroffenen Institut vehement abgestritten. Was rechtlich aber nichts zur Sache tut, denn der Kontostand muss berichtigt werden!

Die SIM-Karte funktionierte nicht mehr, kurz darauf folgte der Schock: Knapp 8000 Euro waren futsch, jemand hatte sich über die Handy-App der Bank am Konto eines Steirers (40) bedient. Rund 40 Österreichern ist es auch so ergangen, einer Leobnerin wurden sogar mehr als 100.000 Euro abgebucht! Die Bank jedoch ortet grob fahrlässiges Handeln der Kunden.

„Keine Sicherheitslücke“
Bei der BAWAG nachgefragt, hat die „Krone“ folgende Antwort bekommen: „Wir halten fest, dass es keine Sicherheitslücke gab und gibt.“ Und weiter: „Erschwerend ist hierbei, dass das eigentliche ,Pishing’ zeitlich vor der maliziösen Transaktion stattfinden kann und sich betroffene Kunden dann manchmal nicht mehr daran erinnern, Daten in einem fingierten Service-Telefonat oder über einen Link in einer Pishing-Mail bekannt gegeben zu haben.“

„Kunden stehen unter Generalverdacht“
Dieses Schreiben verwundert Sandra Battisti vom steirischen Konsumentenschutz: „Die Bank stellt Kunden unter Generalverdacht, Daten weitergegeben zu haben. Gesetzlich vorgesehen ist, dass die Bank, sofern objektive Gründe den Verdacht nahelegen, eine Anzeige bei der Finanzmarktaufsicht zu erstatten hat. Nur dann kann sie eine Untersuchung einleiten, wie es tatsächlich zum Missbrauch gekommen ist. Ansonsten hat die Bank sofort den Kontostand zu berichtigen!“

Monika Krisper und Stefan Steinkogler, Kronen Zeitung

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