Meta treibt die Entwicklung einer künstlichen Superintelligenz voran. Daher will die Facebook-Mutter ihre Investitionen in KI-Rechenzentren heuer auf 115 bis 135 Milliarden Dollar (bis zu 112 Milliarden Euro) nahezu verdoppeln.
Dennoch könne mit einem weiteren Anstieg des operativen Gewinns gerechnet werden, prognostizierte der Konzern am Mittwoch. Der US-Konzern stützte seinen Optimismus auf überraschend starke Geschäftszahlen.
Im vergangenen Jahr wuchs das Betriebsergebnis den Angaben zufolge um 20 Prozent auf 83,28 Milliarden Dollar. Der Konzernumsatz legte um 22 Prozent auf 200,97 Milliarden Dollar zu. Motor dieser Entwicklung waren erneut die Werbeeinnahmen, erläuterte Meta-Finanzchefin Susan Li in einer Telefonkonferenz. Daran werde sich in den kommenden Jahren nichts ändern.
Die Preise für Online-Anzeigen lägen derzeit etwa sechs Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Gründe hierfür seien eine wachsende Nachfrage und eine verbesserte Wirkung der Werbung. Mit der neuen Meta-Software Advantage+ können Kunden automatisierte und personalisierte Kampagnen schalten. Analysten zufolge stößt dieses Angebot bei Werbetreibenden auf wachsendes Interesse.
Arbeit an neuen KI-Modellen
Im Rennen um die technologische Führung bei Künstlicher Intelligenz hatte Meta vor einigen Monaten einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die vierte Generation der KI Llama lieferte nicht den erhofften Leistungsschub. Seither arbeitet Meta an einigen neuen KI-Modellen, die Meta-Technologiechef Andrew Bosworth zufolge vielversprechend sind. Sie würden zunächst intern genutzt.
Parallel dazu arbeitet der Konzern an einer „Künstlichen Allgemeinen Intelligenz“ (Artificial General Intelligence, AGI). Sie gilt als der Heilige Gral der Branche und als potenzielles Multimilliardengeschäft. Diese Programme können Aufgaben selbstständig erledigen und sind nicht auf menschliche Anweisungen angewiesen.
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