05.04.2019 06:00 |

Neue Berufschance

Hilfspaket: Stadt Wien übernimmt 200 Opel-Arbeiter

Bis zu 400 Mitarbeiter verlieren, wie berichtet, im Opel-Werk in Wien-Aspern ihre Arbeit. In der „Krone“ stellt Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) jetzt das erste konkrete Hilfspaket für die Betroffenen vor. Die Stadt springt ein. 

Bei den Wiener Linien bekommt zumindest die Hälfte der Bald-nicht-mehr-Beschäftigten des Autokonzerns eine neue Berufschance. „Bis zu 200 Mitarbeiter können wir hier aufnehmen und ihnen damit einen sicheren Arbeitsplatz bieten“, erklärt Ludwig. Und fügt hinzu: „Mir geht es darum, als Stadt Wien rasch zu helfen und zu vermitteln. Und die Wiener Linien suchen derzeit Fachkräfte.“ 

Vekehrsbetriebe brauchen Personal 
Die Verkehrsbetriebe benötigen aktuell etwa 100 Leute für den Fahrbetrieb. Also Bus-, Straßenbahn-, aber auch U-Bahn-Fahrer. Bewerber, die dafür geeignet sind, erhalten firmenintern die entsprechende Ausbildung und Schulung.

Der zweite Bereich ist die Fahrzeugtechnik, wo ebenfalls 100 Opel-Arbeiter unterkommen könnten. Der Bedarf verteilt sich auf die Abteilungen Schienenfahrzeuge, Nachrichtentechnik und Hauptwerkstätte. In der Hauptwerkstätte in Simmering führen die Wiener Linien Wartungsarbeiten und Reparaturen an ihren Fahrzeugen durch.

Wie kommen die Interessenten zu den Jobs? Einerseits können sie sich mittels E-Mail an opel@wienerlinien.at bewerben. Andererseits werden die Verkehrsbetriebe in Aspern vor Ort informieren.

Auch Arbeitsstiftung eingerichtet
Für jene, die nicht unterkommen: Der Betriebsrat verhandelt über einen Sozialplan. Und der Wiener Arbeitnehmer Förderungsfonds (waff) hat eine Arbeitsstiftung eingerichtet. Die Stiftung bietet die Möglichkeit der Aus- und Weiterbildung für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren.

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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