Befestigung gerissen:

Rätsel nach Unglück mit Schaukel in Kinderhort

Riesenaufregung am Montagnachmittag auf dem Spielplatz des Kindergartens Vogelweide in der Eiselsbergstraße in Wels. Wie berichtet, waren vier Hortmädchen, die sich auf einer Netzschaukel vergnügt hatten, plötzlich zu Boden gestürzt. Ein Kettenanker war gerissen. Die zum Teil schwer verletzten Kinder wurden ins Spital gebracht. Die Schaukel war zuletzt im Juli 2018 gewartet worden.

Die vier Hortmädchen im Alter zwischen acht und elf Jahren hatten am Montag beschlossen, das herrliche Frühlingswetter gemeinsam auf der Netzschaukel am Spielplatz des Kindergartens Vogelweide zu genießen.

Zu Boden geschleudert
Gegen 13.40 Uhr kippte ihre fröhliche Stimmung dann plötzlich. Einer der Kettenanker riss ab, die Schaukel wurde instabil und die Kinder in hohem Bogen zu Boden geschleudert. Ein zehnjähriges Mädchen zog sich dabei einen Bruch des linken Handgelenks zu - sie wurde stationär im Klinikum Wels aufgenommen.
Seine Freundinnen dürften glimpflicher davongekommen sein: Eine Elfjährige klagte über Rückenschmerzen samt Atemnot, eine Achtjährige über Schmerzen am linken Unterschenkel und eine Zehnjährige über eine Beule am Hinterkopf.

Externe Wartung
„Keines der Kinder ist zum Glück lebensgefährlich verletzt, wir bedauern den Unfall sehr“, sagt die für Kindergärten zuständige Stadträtin Margarete Josseck-Herdt. Die Stadt habe im Juli 2018 alle Spielgeräte von einer externen Firma kontrollieren lassen. Josseck-Herdt: „Wir prüfen jetzt, ob bei der Wartung etwas übersehen wurde.“

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

Jürgen Pachner
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