22.03.2019 07:06 |

Matchpuck in Ungarn

Momentum darf kein Bremsklotz sein

Vier Viertelfinalduelle, viermal Matchpuck! Einzig die Red Bulls greifen dabei am Freitag auf fremdem Eis nach ihrem Halbfinalticket in der Eishockeyliga. Salzburg-Defender Jakubitzka sagt vor Fehervar-Duell Nummer fünf klar: „Wir wollen es unbedingt fertig bringen, so mehr Zeit haben, um uns auf die nächste Serie vorzubereiten.“

In der nach der „Papierform“ und dem momentanen 3:1-Stand der Dinge die Vienna Capitals warten würden. Der Pick Round-Sieger steht gegen Znaim davor, den Sack zuzumachen. Auch Graz (gegen Linz) und KAC (gegen Bozen) müssen dafür den vierten Sieg realisieren.

Wie natürlich die Eisbullen, die zuletzt im Heimspiel zwei Drittel lang mit miesem Eishockey geschockt hatten. Um im Schlussdrittel dann ein unglaubliches Comeback zu feiern, mit einem 3:0 noch den 5:4-Sieg einzufahren. Kapitän Trattnigs Erklärung nach der Partie für den „Ausfall“ nach einem an sich befreienden Auswärtssieg davor: „Ist das Momentum auf unserer Seite, tut uns das nicht so gut.“ Trainer Brucker befand: „Das ist auch sehr viel Kopfsache.“ Ein zweites Mal sollte das heute nicht mehr passieren. „Wir wollen so wie im dritten Drittel zu Hause spielen“, erklärt Jakubitzka den Marschplan für Szekesfehervar. Wo bestimmt wieder ein Stahlbad wartet. Brucker: „Wir müssen sofort Vollgas geben.“

Am Donnerstag ging es schon ins Quartier am Plattensee. Weiter nicht an Bord: Heinrich, aber auch Harris muss verletzt passen. Daher wurde Feldner heraufgezogen.

Für die Juniors geht es bereits Freitag im AHL-Viertelfinale wieder daheim gegen Lustenau weiter. Spannend bei Duell drei, wie die Levijoki-Crew die erste Niederlage nach 15-Spiele-Siegeszug verdaut hat. Nach dem Overtime-3:4 läuft die beinharte Serie nun unter „best of five“.

Robert Groiss
Robert Groiss
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