Skigebiets-Vergleich

WM-Ort im Spitzenfeld bei Immobilien-Preisen

Salzburg
20.01.2026 11:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Im Ranking der Immobilien-Preise in Österreichs Skigebieten hat sich Saalbach-Hinterglemm in die Hochpreisliga vorgearbeitet. Bei Neubauten wurde die Millionen-Marke gesprengt. An der Spitze steht weiter Kitzbühel.

Die aktuelle Preisanalyse von Sprengnetter für ImmoScout24.at zeigt deutlich, wie stark die Preise seit 2020 gestiegen sind.

Analysiert wurden die Preise für ein beispielhaftes 125-Quadratmeter-Haus oder eine 75-Quadratmeter-Wohnung mit durchschnittlicher Ausstattung in 17 bekannten Wintersportregionen, wobei Sprengnetter sowohl Transaktionspreise als auch Angebotspreise in das Preismodell integriert.

„In allen Gebieten kam es in den vergangenen fünf Jahren zu massiven Preissprüngen sowohl bei Bestandsobjekten als auch im Neubau. Häuser oder Wohnungen in den begehrten Skiregionen kosten nun bis zu 59 Prozent mehr als noch 2020“, erläutert Joseph Obiegbu, Geschäftsführer von ImmoScout24 Österreich.

Wer in Kitzbühel eine Immobilie kaufen will, blättert hohe Beträge hin.
Wer in Kitzbühel eine Immobilie kaufen will, blättert hohe Beträge hin.(Bild: Christof Birbaumer)

An der Spitze steht weiterhin das Skigebiet Kitzbühel. In der Region Kitzbühel kostet ein Bestandshaus im Jahr 2025 im Mittel bereits 995.800 Euro, ein neu gebautes Haus sogar 1.353.800 Euro. Seit 2020 entspricht das einem Plus von bis zu 43 Prozent. Das Neubau -Haus mit normaler Ausstattung direkt im Nobelskiort Kitzbühel kostet aktuell bereits 1.999.800 Euro, ähnlich teuer ist es im nahegelegenen Kirchberg in Tirol (1.834.300 Euro). Günstiger kann man ein Neubau-Haus im Salzburger Mittersill (734.800 Euro) erwerben, das ebenfalls noch zum Skigebiet Kitzbühel zählt.

Preissprung im WM-Ort Saalbach-Hinterglemm
Auch Saalbach-Hinterglemm – beliebtes Wintersportzentrum und Austragungsort der Ski-WM 2025 – hat sich klar in die Hochpreisliga vorgearbeitet. Mit durchschnittlich 786.400 Euro für Bestandshäuser und 1.061.000 Euro für Neubauten liegt die Region nur noch knapp hinter den absoluten Toplagen. Ähnlich hochpreisig präsentiert sich die Skiregion Brixental – Wilder Kaiser, wo Häuser im Bestand mittlerweile im Mittel 759.600 Euro kosten, Neubauten sogar 1.017.400 Euro.

Preissteigerungen auch bei Eigentumswohnungen
Während Häuser in Österreichs Skigebieten in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden sind, zeigt die Analyse für eine beispielhafte 75-Quadratmeter-Wohnung in 17 Skiregionen ein sehr ähnliches Bild. Wie schon bei den Häusern liegt die Region Kitzbühel auch bei Wohnungen klar an der Spitze. Eine Bestandswohnung kostet dort 2025 im Mittel bereits 429.200 Euro, Neubauwohnungen erreichen mit durchschnittlich 693.500 Euro nochmals deutlich höhere Werte. In Kitzbühel selbst kostet die 75-Quadratmeter-Neubauwohnung allerdings 1.041.200 Euro, während man im ebenfalls zum Skigebiet Kitzbühel gehörenden Mittersill weniger als ein Drittel dafür bezahlt (305.300 Euro).

Ebenfalls in der absoluten Topgruppe liegen Saalbach-Hinterglemm mit 387.400 Euro im Bestand und 628.100 Euro im Neubau sowie die Skiregion Brixental – Wilder Kaiser, wo Wohnungen im Mittel 311.600 Euro beziehungsweise 500.000 Euro kosten. Direkt dahinter folgen Regionen wie Zillertal Arena, Sankt Anton, Sölden und Schladming. In der Zillertal Arena liegen die Durchschnittspreise 2025 bei 308.400 Euro im Bestand und 493.200 Euro im Neubau, in Sankt Anton bei 303.000 Euro und 471.200 Euro, in Sölden bei 313.200 Euro und 471.000 Euro. Schladming erreicht 282.800 Euro im Bestand und 509.200 Euro im Neubau.

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