19.03.2019 14:15 |

Im Das Kino:

13. Lateinamerika Filmfestival bis 30. März

„Wir zeigen“, sagt Renate Wurm vom Das Kino, „in 10 Tagen 30 Spiel- und Dokumentarfilme aus elf Ländern. Mehr als 50 Prozent des Festivals sind diesmal von Regisseurinnen.“ Start ist morgen, Mittwoch (20.), um 19.15 Uhr mit dem lebensfrohen Biopic-Film „Yuli“.

Der erzählt, in Szene gesetzt von der spanischen Regiegröße Icíar Bollain, die Familiengeschichte und die große Karriere des kubanischen Ballett- und Choreographiestars Carlos Acosta.

In den vielen Jahren dominierten immer wieder Filme aus Argentinien und Chile das Programm, dieses Mal sind Paraguay, die Dominikanische Republik, Ecuador und Costa Rica dabei. Und ein Schwerpunkt ist Mexiko gewidmet.

Spannend ist zudem, dass mehr als 50 Prozent der Festivalfilme Frauen mit starken Hauptfiguren in die szenische Realität, und somit auch in die gegenwärtige gebracht haben. Lucrecia Martel, einer der Pionierinnen des lateinamerikanischen Kinos, ist eine Werkschau vorbehalten.

„Retratos de familia - Familiengeschichten“ ist zudem ein thematisches Spektrum zugeeignet. Kommen wird auch das schwarz-weiße Meisterwerk „Roma“ von Alfonso Cuaron, das nur aus fadenscheinigen Gründen den aktuellen OSCAR nicht bekommen hat. Für jemanden, der Kuba einmal bereist hat oder es wieder vorhätte, dürfte die Doku „Winter in Havanna“ des Wiener Regisseurs ein Stoff sein: vielleicht der Sehnsucht, oder auch Enttäuschung, vielleicht der Romantik in einer hyperaktiv flutenden Zeit.

Weitere Information erhalten Sie hier.

Hans Walter Langwallner
Hans Walter Langwallner
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