Die Anspannung wird immer größer. Denn in der Nacht auf Samstag bekommt die Salzburgerin Stella Hemetsberger vom RS-Gym die Chance, sich ihren zweiten Weltmeister-Titel bei Kampfsport-Gigant One Championship zu sichern.
Die 27-Jährige hatte im Vorjahr ihrem Spitznamen „Always Hungry“ (immer hungrig) alle Ehre gemacht. Schon in ihrem ersten Kampf als Mitglied des Hauptkaders von One setzte sich die Polizeisportlerin die vakante Strohgewichtskrone im Thaiboxen (Muay Thai) auf, gewann als erste Österreicherin einen WM-Titel beim Branchen-Primus. Dabei entzauberte sie die äußerst schlagkräftige US-Amerikanerin Jackie Buntan nach Punkten in fünf Runden. In der Nacht auf Samstag steht sie nun abermals im Hauptkampf – und zwar bei der One Fight Night 40 im Lumpinee-Stadion von Thailands Hauptstadt Bangkok (Beginn 3 Uhr mitteleuropäischer Zeit).
„Die größere Erfahrung“
Nach neunwöchiger Vorbereitung beim Phuket Fight Club in Ostasien sieht sich Stella auch gerüstet. „Ich bin sehr motiviert, es ist alles gut gegangen in der Vorbereitung, auch bei der Abwaage.“ Der Unterschied diesmal ist, dass es um den Kickbox-Krone von Buntan geht. „Beim letzten Mal war ich sicher eher Außenseiterin, habe sie aber besiegt. Und eigentlich habe ich ja im Kickboxen die größere Erfahrung und dort große Erfolge gefeiert“, weiß die Ex-Amateur-Weltmeisterin.
Während die Organisation Stella als wanderbegeisterte Europäerin darstellt und ihr den Spitznamen „Buzzsaw“ (Kreissäge) verpasst hat, wähnt sich Hemetsberger als selbe Frau wie immer. Erst im Vorjahr erhielt sie als Belohnung für souveräne Auftritte einen Profi-Vertrag über 100.000 Dollar. „Ich trainiere genauso hart wie vorher, wenn nicht noch härter.“ Zupass kommt ihr neben der Unterstützung daheim – etwa von Athletik-Coach und Bob-Olympiateilnehmer Robert Eckschlager – der Input von Atomgewichts-Muaythai-Champion Allycia Hellen Rodrigues.
Ans Schleppen von Trophäen gewöhnt
Das Ziel ist jedenfalls klar: „Ich will gegen Buntan erneut gewinnen und den zweiten Titel heim nach Österreich bringen!“ Ans schwere Heben ist die Salzburgerin jedenfalls gewöhnt. Während sie früher ihre Trophäen und Pokale über die Flughäfen der Welt schleppen musste, sind die Titel-Gürtel (siehe Bild) etwas besser anzulegen. Ein Stück wird auf etwa 12 Kilo geschätzt, die Mittelplatten bestehen zudem aus Edelgold.
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