Fr, 19. April 2019
19.03.2019 10:49

Junge Frau verletzt

Von Brücke gestoßen: Freundin muss vor Gericht

Jene junge Frau, die ihre Freundin im US-Bundesstaat Washington von einer Brücke rund 20 Meter in die Tiefe gestoßen und dabei fast getötet hat, hat sich am Montag vor Gericht schuldig bekennt. Der mittlerweile 19-jährigen Taylor Smith tue es leid, ihre Freundin gestoßen zu haben. Sie sei sich den Auswirkungen ihrer Tat nicht bewusst gewesen, sagt Smith im Gerichtssaal.

Das Video ging um die Welt: Die damals 16-jährige Jordan Holgerson will von der Moulton Falls Brücke ins Wasser springen - traute sich aber nicht. Ihre damals 18-jährige Freundin Taylor Smith steht hinter ihr, drängt sie zum Sprung und gab ihr schließlich einen Schubster - mit fatalen Folgen.

Aufprall wie auf Beton
Holgerson stürzt in die Tiefe und knallt mit dem Bauch auf die Wasseroberfläche - ein Aufprall aus dieser Höhe ist vergleichbar mit dem auf Beton, heißt es bei „NBC“. Der Sturz von der fast 20 Meter hohen Brücke hätte tödlich enden können. Holgerson überlebte mit fünf gebrochenen Rippen und zwei durchstoßenen Lungenflügeln. Noch heute leide sie an Panikattacken, so ihre Mutter.

Der Gerichtsverhandlung ihrer damaligen Freundin Smith, stehe sie zwiespältig gegenüber: „An manchen Tagen möchte ich, dass sie ins Gefängnis muss, manchmal denke ich aber auch, dass diese Strafe zu hart ist.“ 

Geldstrafe und gemeinnützige Arbeit
Erst vergangenes Jahr hatte Smith eine Geldstrafe von 5000 Dollar (etwa 4400 Euro) ausgefasst. Von einer Gefängnisstrafe wollen Staatsanwälte jetzt allerdings absehen. Stattdessen soll die junge Frau elektronisch überwacht werden und gemeinnützige Arbeit verrichten. Die junge Frau bereue ihre Tat zutiefst und wollte ihrer Freundin nicht wehtun, wie sie in einem TV-Interview sagte.

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