Verzögerung:

Rätsel um „verirrten“ Notruf

Kurioses Detail rund um die Brandtragödie in Neufeld, bei der am Freitag zwei Pensionisten starben - die „Krone“ berichtete. Denn obwohl der erste Notruf um 9.10 Uhr einging, wurde die Feuerwehr erst sieben Minuten später alarmiert. Der Anruf wurde irrtümlich nach Niederösterreich umgeleitet.

Vorab: Die Tragödie wäre durch ein (noch) rascheres Eintreffen der Einsatzkräfte nicht zu verhindern gewesen - der verzögerte Alarm lässt nun aber Kritik am System laut werden. Denn weil der Augenzeuge im Funkradius eines Handymasten in Wiener Neustadt den Notruf absetzte, wurde er automatisch an die Leitstelle in Niederösterreich umgeleitet. Von dort wurden dann erst die Kollegen im Burgenland informiert, die dann sofort die weitere Koordinierung der Rettungsmaßnahmen übernahmen.

„So gingen sieben Minuten einfach verloren“, wird berichtet. Doch da waren Helene (78) und Franz L. (82) bereits am Rauchgas erstickt. Der Schock in der Nachbarschaft sitzt tief.

Thomas Lauber & Oliver Papacek, Kronen Zeitung

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