Gibt auch der Landtag sein Okay (wovon auszugehen ist), kommen etwa 5.000 Steirer in den Genuss dieser Unterstützung. Nun wird im Land diskutiert: 744 Euro mal 14 - lohnt es sich da überhaupt noch zu arbeiten? Wieso stehe ich dann in der Früh eigentlich noch auf?
SPÖ: "Sozialpolitischer Meilenstein"
Für den roten Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser ist's ein "sozialpolitischer Meilenstein": "Erstmals sind diese Menschen auch krankenversichert. Die Kosten dafür übernimmt der Bund, das Land spart sich sechs Millionen Euro pro Jahr. All jene, die unverschuldet in Not geraten sind, werden nicht mehr unter die Armutsgrenze fallen."
ÖVP: "12-mal reichen"
Kritik an der Neuregelung kommt hingegen von der Volkspartei: "Es geht um Gerechtigkeit für jene, die arbeiten. Arbeit muss sich lohnen, alles andere wäre ungerecht!", wettert Klubchef Christopher Drexler. "Wir wollen Arbeit fördern und dürfen uns nicht darauf beschränken, Arbeitslosigkeit zu verwalten. Ich bin für die Mindestsicherung, aber 12-mal reichen."
von Gerald Schwaiger ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Wie denkst du über die Sozialhilfesituation in der Steiermark? In der Infobox gibt's eine Abstimmung zum Thema, und hier am Storyende kannst du deinen Kommentar abgeben!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.