Für Schlierenzauer und Kofler hatte es bereits am Innsbrucker Flughafen "Großen Bahnhof" gegeben. Um 13.04 Uhr brandete unter den rund 200 Schaulustigen am Airport der Tiroler Landeshauptstadt Jubel auf, als Schlierenzauer und Kofler gefolgt von ihrem Trainer Alexander Pointner den AUA-Flieger mit Namen "Kärnten" verließen und wieder österreichischen Boden betraten.
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18 Stunden dauerte die Rückreise von Whistler über Vancouver und Frankfurt nach Tirol. "Ein ruhiger und kurzer Flug, wir haben viel geschlafen", berichtete Schlierenzauer, "nach der ausgelassenen Feier in Whistler war dies auch notwendig."
Bürgermeister am Flugfeld
Bereits am Flugfeld nahmen Robert Denifl, Bürgermeister von Schlierenzauers Heimatort Fulpmes, und der Thaurer Bürgermeister Romed Giner, wo Kofler derzeit wohnt, sowie Peter Lanthaler, Bürgermeister von Telfes, jenem Ort in dem Kofler aufwuchs, die Olympioniken in Empfang. Nach einigen kurzen Interviews und zwei Ständchen der Blasmusik, die EU-widrig am Flugfeld aufmarschierte, ging es mit dem Bus ins Stubaital.
Schlierenzauer, der bei Olympia nicht nur Teamgold, sondern auch zwei Bronzemedaillen in den Einzelwettkämpfen geholt hatte, zeigte sich vom Empfang überwältigt. "Ich habe das so nicht erwartet", gestand der Goldjunge, "es ist aber ein überwältigendes Gefühl. Für mich war es schon eine Auszeichnung bei Olympia dabei zu sein, dann noch drei Medaillen zu gewinnen, das ist hervorragend." Am Abend feierte Gregor noch mit Freunden und den Großeltern, seine Eltern kehren erst am Donnerstag aus Kanada in die Heimat zurück.
"Das ist einfach toll"
Auch Andreas Kofler, der bereits vor vier Jahren über Teamgold in Turin hatte jubeln dürfen, freute sich über den Empfang. "Das ist einfach toll", gestand der 25-Jährige, "und es fühlt sich gut an, wenn es heißt Doppel-Olympiasieger." Kofler, der heuer auch die Vierschanzentournee für sich entschieden hatte, scherzte, dass sein Hunger noch nicht gestillt sei: "Warum nicht in vier Jahren nochmals zuschlagen, die Zeit vergeht sowieso sehr schnell."
Wie sie die kommenden Tage verbringen werden, wissen die beiden Olympiasieger auch schon: "Zwei Tage ausrasten, dann beginnt wieder die Vorbereitung auf die nächsten Wettkämpfen."
Geschenke für die Olympiasieger gab es am Mittwoch noch keine. Erst nach Saisonende wird es in den Heimatgemeinden Schlierenzauers und Koflers noch den "tradionell großen Empfang mit Geschenken geben", kündigten die Bürgermeister an.
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