FPÖ-Vizebürgermeister

Polit-Aussteiger Wimmer erhält doch keinen Top-Job

Für einige Medien und (empörte) Politiker anderer Parteien war es praktisch fix, aber es wurde doch nix: Der scheidende Linzer FPÖ-Vizestadtchef Detlef Wimmer wird, obwohl dem Vernehmen nach bester externen Bewerber, nicht Sektionschef für Konsumentenschutz im Ministerium von Beate Hartinger-Klein (FPÖ).

2009 zog der heute 34-Jährige in die Linzer Stadtregierung ein, zuerst als bisher jüngster Stadtrat und dann 2015 als bisher jüngster Vizebürgermeister. Nun dürfte er der bisher jüngste (freiwillige) Polit-Aussteiger sein, wenn er formell mit 7. März als Stadt-Vize aufhört, nachdem ihn Kamerad Markus Hein schon als Linzer FPÖ-Chef abgelöst hat.

Bester externer Bewerber, wie es heißt
Ins Hearing um den Job des obersten beamteten Konsumentenschützers in Wien hat es Wimmer locker geschafft. Er soll daraus auch als bester externen Bewerber hervorgegangen sein, was aber nicht nachprüfbar ist; wir wissen auch nicht, wie viele Externe überhaupt so weit kamen. Jedenfalls wird’s doch ein Interner, nämlich der bisher im Ministerbüro für Konsumentenpolitik zuständige Freiheitliche Arno Ebner.

„Mir wird nicht langweilig werden!“
Was Wimmer betrifft, sagen die einen nun „Ätsch!“ und mancher „Schade“. Was sagt er selbst? Nicht viel, was auch daran liegt, dass er gerade in Tansania, Afrika, weilt, um dort mit Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) die 20. Linzer Städtepartnerschaft, mit Dodoma, zu besiegeln. Wimmer betont, das Ministerium sei nicht seine einzige Option gewesen:„Es gibt verschiedene spannende Aufgaben und ich bin mir sicher, dass mir nicht langweilig wird. Ganz egal in welche Richtung es geht.“ Eine weitere Option für den Juristen ist wahrscheinlich eine Anwaltskanzlei in Linz mit einem Partner.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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